Erbengemeinschaften bilden sich, wenn mehrere Begünstigte nach dem Tod eines Angehörigen das Erbe antreten. Allerdings ist diese Gemeinschaft nicht für die Ewigkeit gedacht. Daher ist das Ziel die Auflösung der Erbengemeinschaft. Welche Möglichkeiten gibt zur Auflösung, wenn es sich beim Nachlass um eine Immobilie handelt? Und was sollten Erbengemeinschaften dazu wissen?

Es gibt mehr als nur einen Weg die Erbengemeinschaft aufzulösen. Dabei kann der ganze Prozess friedlich unter den Miterben ablaufen oder im Streit um den Nachlass erzwungen werden. Grundsätzlich ist es empfehlenswert zu prüfen, wie man mit einer Erbimmobilie umgehen kann.

Welche Möglichkeiten habe ich mit der Erbimmobilie?

Als erstes sollten alle Miterben sich einvernehmlich auf einen Immobilienmakler einigen, um die Immobilie bewerten zu lassen. Ist die Immobilie vermietet, kann es sinnvoll sein mit einem Investmentmakler zu prüfen, ob man mit dieser eventuell hohe Renditen erzielen kann.

Auf Grund der Prüfung und Bewertung können die Miterben dann entscheiden, ob die Immobilie mit Aussicht auf einen hohen Verkaufserlös verkauft oder vermietet wird. Aber auch eine Eigennutzung ist möglich. Was im individuellen Fall am besten ist, kann ein professioneller Makler beurteilen.

Vor der Auseinandersetzung – sind alle Miterben bekannt?

Keine Auseinandersetzung darf ohne die komplette Erbengemeinschaft stattfinden. Denn jeder Miterbe kann nur über seinen Erbteil verfügen. Was mit dem gesamten Erbe passieren soll, müssen alle Erben zusammen entscheiden. Dafür müssen alle Miterben ausfindig gemacht werden.

Das ist nicht immer ganz leicht, da es sein kann, dass außerhalb der Kernverwandtschaft auch entfernte Verwandte erbberechtigt sind. Wer sich nicht sicher ist, ob alle Miterben bekannt sind, kann mithilfe eines Erbermittlers nach weiteren Miterben suchen.

Wenn es einen Testamentsvollstrecker gibt

Wenn der Erblasser zu Lebzeiten testamentarisch verfügt hat, dass ein Testamentsvollstrecker berechtigt ist, die Auseinandersetzung innerhalb der Erbengemeinschaft zu führen, kann eine Auflösung nicht ohne seine Zustimmung erfolgen. Zudem ist er verpflichtet, den Willen des Erblassers zu berücksichtigen.

Auflösung des Erbgemeinschaft

Es ist immer empfehlenswert die Auflösung einvernehmlich zu erreichen. Das Erbe kann durch einen Vertrag aufgeteilt werden. Die Miterben halten in einer Auseinandersetzungs-vereinbarung fest, wie das Erbe aufgeteilt werden soll. Dieser Vertrag kann aber nur geschlossen werden, wenn klar ist, was alles zum Erbe Nachlass gehört und wenn alle Nachlassverbindlichkeiten erfüllt wurden. Außerdem darf der Verstorbene kein Auseinandersetzungsverbot angeordnet haben.

Die Erbengemeinschaft kann sich aber auch auf den gemeinsamen Verkauf der Erbimmobilie einigen. Hier ist ein professioneller Makler der optimale Ansprechpartner.

Ist die Auseinandersetzung nicht ohne Unstimmigkeiten möglich, kann ein Miterbe die Auflösung der Gemeinschaft durch eine Teilungsversteigerung näher an den Abschluss bringen. Denn eine komplette Auseinandersetzung ist damit nicht möglich, da jeder Erbe nur über seinen eigenen Erbteil verfügen darf. Dieser kann aber auch an jemand anders verkauft werden.

Ist die Auflösung der Erbengemeinschaft aber auch so nicht zu erreichen, gibt es nur noch den Weg über die Auseinandersetzungsklage. Egal wie man sich man sich in der Gemeinschaft einigt, es ist immer gut im Falle einer Erbimmobilie einen Immobilienexperten mit ins Boot zu holen.

Haben Sie mit mehreren Erben eine Immobilie geerbt? Dann lassen Sie sich von uns beraten! Wir unterstützen Sie gerne.

 

Weiterführende Informationen finden Sie hier:´

https://www.ratgeber-erbengemeinschaft.de/erbrecht/testamentsvollstrecker/

https://de.wikipedia.org/wiki/Erbengemeinschaft

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Moos auf dem roten Ziegeldach, von der Fassade bröckelt der Putz und innen sind die Tapeten vergilbt. Kurz vor dem Immobilienverkauf fragen sich viele Eigentümer, ob sich eine Renovierung positiv auf den Verkaufspreis auswirkt oder ob es günstiger ist, sie direkt zu verkaufen. Lohnt sich eine Renovierung vor dem Verkauf?

Wie die Lage beeinflusst auch der Zustand den Wert einer Immobilie. Während es bei der Sanierung darum geht, ernsthafte Mängel zu beseitigen, geht es bei der Renovierung um eine optische Aufwertung einer Immobilie. Aber lohnen sich Maßnahmen wir Verputzen, Streichen, Tapezieren?

Gut gepflegt

In der Regel erhöht eine Renovierung die Attraktivität einer Immobilie – sagen Immobilienprofis. Das wirkt sich auch auf den Preis aus. Je attraktiver eine Immobilie aussieht, desto einfacher ist es, sie zu einem guten Preis zu verkaufen. Ist beispielsweise die Lage nicht so optimal, muss die Optik umso mehr überzeugen. Immobilienprofis machen häufig die Erfahrung, dass Interessenten bei gepflegten Immobilien eher bereit sind, Kompromisse einzugehen.

Schlecht gepflegt

Renovierungsbedürftige Immobilien dagegen – so lehrt die Erfahrung – lassen Interessenten häufig skeptisch werden. Dann suchen sie – bewusst oder unbewusst – nach weiteren Mängeln. Emotionen spielen beim Immobilienkauf häufig eine große Rolle. Immer wieder kommt es vor, dass Interessenten selbst bei tadellosen Immobilien vor dem Kauf zurückschrecken, weil sie kein gutes Gefühl haben. Andere potentielle Käufer nutzen die Renovierungsbedürftigkeit dagegen aus, um den Kaufpreis zu senken. Dazu kommt, dass Interessenten die Renovierungskosten oft viel höher einschätzen, als sie eigentlich sind.

Wie hoch dürfen die Renovierungskosten sein?

Kostet die Renovierung am Ende mehr, als sie den Verkaufspreis erhöht, dann lohnt sie sich natürlich nicht. Ein Profimakler berät Sie, welche Renovierungsmaßnahmen sich wie auf den Verkaufspreis auswirken. Kalkulieren Sie, wie hoch die Renovierungskosten dementsprechend sein dürfen. Haben Sie den Überblick? Dann können Sie entscheiden, welche Renovierungsarbeiten Sie durchführen möchten, damit sich die Renovierung auch finanziell für Sie lohnt.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und der Kenntnis des örtlichen Immobilienmarktes kann Ihnen ein lokaler Qualitätsmakler am besten sagen, welche Renovierungsmaßnahmen sich vor dem Immobilienverkauf wirklich lohnen. Er weiß, wie Sie die Zielgruppe für Ihre Immobilie überzeugen. Ein Profimakler ermittelt den Wert Ihrer Immobilie und kann Ihnen sagen, um wie viel eine Renovierung den Wert Ihrer Immobilie erhöhen würde.

Sie möchten wissen, wie sich eine Renovierung auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article131522560/Eine-teure-Sanierung-ist-ihr-Geld-meist-nicht-wert.html

https://www.badische-zeitung.de/kaufpreisoptimierung-durch-renovieren-oder-sanieren–185062692.html

https://www.handwerksblatt.de/betriebsfuehrung/renovieren-vor-dem-immobilienverkauf

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

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Eine Scheidung ist nicht nur emotional eine Herausforderung. Vieles muss in dieser Situation geregelt werden, zum Beispiel was mit der gemeinsamen Immobilie geschehen soll. Wie kann eine Immobilie geteilt werden? Mit welchen Problemen muss gerechnet werden? Mit unserer Checkliste behalten Sie den Überblick.

Für Ihre Scheidungsimmobilie haben Sie in der Regel folgende Möglichkeiten: a) Sie verkaufen die Immobilie, b) Sie behalten die Immobilie als gemeinsames Eigentum, c) Sie oder Ihr Partner erwerben die Immobilie, oder d) Sie übertragen die Immobilie als Vorerbe bzw. Schenkung auf ein oder mehrere Kinder. Bei jeder dieser Möglichkeiten gibt es jedoch mindestens einen Haken.

Verkauf

  • Um die Schulden zu tilgen, die zur Finanzierung der Immobilie aufgenommen wurden, ist ein Verkauf oft die beste Lösung.
  • Kleiner Nachteil: Bei der Rückzahlung eines Kredits vor Ablauf der Zinsbindung verlangt die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung; lebte das Paar vor dem Verkauf weniger als zehn Jahre in der Immobilie, kann Spekulationssteuer anfallen.
  • Gefahr: Können sich beide Partner nicht auf den Verkauf einigen, droht eine Teilungsversteigerung, die sich in der Regel negativ auf den Verkaufserlös auswirkt.

Vermietung

  • Vermietung ist sinnvoll, wenn die Immobilie in der Familie bleiben soll.
  • Kleiner Nachteil: Bei einer Vermietung muss sich weiter um die Immobilie gekümmert werden, Reparaturen und Verwaltung können viel Zeit und Geld kosten.
  • Gefahr: Vermietung lohnt sich in der Regel nur, wenn durch die Mieteinnahmen der Immobilienkredit getilgt werden kann und wenn beide Partner sich einig sind, wie die Verantwortung für die Immobilie aufgeteilt wird.

Weiternutzung

  • Der in der Immobilie verbleibende Partner zahlt Miete an den anderen oder die Miete wird mit fälligen Unterhaltszahlungen verrechnet.
  • Nachteil: Beide Partner haften weiterhin für die Rückzahlung der Kredite, wenn die Immobilie noch nicht abbezahlt ist. Das bedeutet: wird einer der Partner zahlungsunfähig, fordert die Bank die gesamte Restschuld vom anderen Partner.
  • Gefahr: Kann der Kredit nicht abgezahlt werden, droht die Zwangsversteigerung der Immobilie, was in der Regel herbe finanzielle Einbußen bedeutet.

Übernahme durch einen der Partner

  • Nachteil: Der, der die Immobilie übernimmt, muss den Ex-Partner auszahlen und gleichzeitig die Wohn- und Instandhaltungskosten tragen und laufende Kredite allein zurückzahlen.
  • Gefahr: Das führt häufig zu einer finanziellen Überforderung.

Sie sind unsicher, was die beste Lösung für Ihre Scheidungsimmobilie ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

https://www.rosepartner.de/familienrecht/immobilien-bei-trennung-und-scheidung.html

https://rechtsanwaelte-rf.de/ratgeber-familienrecht/immobilie-bei-scheidung/

https://www.steuerberater-pressler.de/steuerliche-auswirkungen-bei-scheidung/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Die Ehe ist nicht immer von Dauer. Haben Paare sich für eine Scheidung entschieden, muss nicht unbedingt bis nach dem Trennungsjahr gewartet werden, bis ein gemeinsames Haus oder Eigentumswohnung verkauft werden kann. Aber was ist bei einem Verkauf während des Trennungsjahres zu beachten? Und was bringt es den Eigentümern?

Das Trennungsjahr ist für Paare, die sich scheiden lassen wollen, von großer Bedeutung. Denn dieses Jahr ist die Voraussetzung, um die Scheidung überhaupt vollziehen zu können. Erst dann wird die eheliche Gemeinschaft aufgelöst. Eine gemeinsame Immobilie kann dennoch bereits während des Trennungsjahres verkauft werden, wenn keiner der beiden Ehepartner im Haus bleiben möchte. Das geht aber nur, wenn sich beide Ehepartner wirklich sicher sind, dass es sie nicht wieder zusammenkommen werden.

Während des Trennungsjahres muss es eine getrennte Haushaltsführung geben. Das ist aber nicht immer finanziell machbar. Zudem kann keiner der beiden Ehepartner verlangen, dass der Andere auszieht.

Gründe für ein Verkauf während des Trennungsjahres

Das Trennungsjahr kann unter einem Dach verbracht werden. Das ist oft bei Immobilieneigentümern der Fall. Nur eben ohne gemeinsames Schlafzimmer und getrennte Nutzung der Küche.

Einfacher wäre es die Immobilie gemeinschaftlich zu verkaufen und den Erlös auf beide Noch-Ehepartner aufzuteilen. Nicht nur um Schwierigkeiten bei der getrennten Haushaltsführung zu umgehen, ist ein Verkauf eine gute Lösung. Sondern auch um den gemeinsam aufgenommenen Hauskredit schneller abbezahlen zu können.

Mit dem Verkaufserlös kann vor allem, wenn eine hohe Nachfrage auf ein geringes Angebot trifft, ein Darlehen oder Kredit schneller getilgt werden. Zudem läuft ein Verkauf unter weniger Zeitdruck ab. Die Suche nach einem Käufer kann entspannter angegangen werden. Aber Achtung: Streitigkeiten zwischen den Noch-Ehepartnern beeinflussen den geplanten Verkauf negativ.

Streitigkeiten während des Verkaufsprozesses

Ein zerstrittenes Paar, das sich auf den Verkauf der Immobilie geeinigt hat, sollte wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen. Oft lassen sich Streitigkeiten und Uneinigkeiten beim Verkauf nicht umgehen. Um das Vorhaben dennoch möglichst stressfrei und ohne Streitigkeiten zu bewältigen, empfiehlt es sich, einen Immobilienprofi mit ins Boot zu holen. Dieser kann zwischen den zerstrittenen Parteien als Mediator fungieren und den Verkauf professionell bis zur Objektübergabe durchführen. Dieser hilft Paaren auch bei der Suche nach einem Rechtsexperten, falls Unterhaltsansprüche oder andere scheidungsrelevante Angelegenheiten rechtlich geregelt werden müssen.

Haben Sie eine Scheidungsimmobilie und brauchen Unterstützung? Wir helfen Ihnen gerne!

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.finanztip.de/trennung/

https://www.scheidung.de/waehrend-der-trennung-haus-und-wohnung.html

https://www.scheidung.de/trennungsjahr.html

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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„Bei der aktuellen Marktlage verkauft sich mein Häuschen doch in kurzer Zeit fast wie von selbst“, dachte Josef M. Nachdem er seine Immobilie in einem Online-Portal inseriert hatte, kamen innerhalb kürzester Zeit Anfragen von Interessenten im mittleren zweistelligen Bereich. Alle fragten nach Besichtigungsterminen. Welche Anfragen waren wirklich seriös? Mit wem und wann sollte er Besichtigungen vereinbaren?

Josef M. versuchte das Problem zu lösen, indem er nur einige Anfragen, die er für seriös hielt, auswählte und mit diesen Interessenten in Kontakt trat. Doch schon die Terminfindung war nicht einfach. Sollte er einen Termin mit allen vereinbaren oder mit jedem Interessenten einzeln? Da er befürchtete, bei einer Besichtigung nicht alle Interessenten immer im Blick zu haben – schließlich lädt man sich ja fremde Leute in sein Haus ein – entschloss er sich für Einzelbesichtigungen.

Da er und seine Frau Stefanie berufstätig sind, hatten sie in der Woche nur abends oder am Wochenende Zeit. Sie vereinbarten drei Termine. Zum ersten Besichtigungstermin erschien ein Mann allein. Er schien sich jedoch für unwichtige Details der Immobilie wie Fenster und Türen zu interessieren. Die Räume selbst, das Grundstück oder die neue Heizung interessierten ihn kaum. Auf Josef und Stefanie machte er einen unseriösen Eindruck. Nach dem Termin fragten sie sich, ob er vielleicht ein Einbrecher war, der sein neues Zielobjekt auskundschaften wollte. Beim nächsten Termin sah sich ein Pärchen das Haus relativ kurz an und stellte kaum Fragen. Hinterher antworteten sie auf keine Kontaktversuche von Josef mehr. Ihn beschlich das Gefühl, dass es wohl Besichtigungstouristen waren, die von Anfang an gar kein Interesse an seinem Haus hatten. Zum letzten Termin kam ein Paar, das eine längere Anreise hatte, da wegen eines Jobwechsels auch der Wohnort gewechselt werden musste. Diese beiden stellten schnell verärgert fest, dass das Haus in Wirklichkeit ganz anders aussah als auf den Fotos.

Ein Käufer war also noch nicht unter den drei Terminen. Im Gegenteil: Josef und Stefanie waren noch unsicherer. Da Josef die Immobilie nach den ersten vielen Anfragen aus dem Online-Portal genommen hatte, musste er sie jetzt neu online stellen. Wenige Interessenten meldeten sich und stellten schon vorab kritische Fragen. Sie waren skeptisch, weil die Immobilie jetzt erneut online war, und fragten sich, ob mit ihr was nicht stimmt. Der Verkauf zog sich in die Länge und wurde immer mehr zur Belastung.

Das Ehepaar M. wandte sich an uns. Wir sorgten für aussagekräftige Immobilienfotos, erstellten 360-Grad-Rundgänge, aus denen wir schließen können, welcher Interessent sich wirklich für die Immobilie interessierte. Wir vereinbarten die Besichtigungstermine und führten sie durch, während Stefanie und Josef bei der Arbeit waren. Wir führten Bonitätsprüfungen der Kaufinteressenten durch und nach sechs Wochen war der Kaufvertrag unterzeichnet. Nach dem Notartermin sagte Stefanie M.: „Nicht nur die Besichtigungen, auch die Fotos und die kritischen Fragen haben wir ganz schön unterschätzt. Das hätten wir gleich einem Profi überlassen sollen.“

Sie haben keine Zeit, um sich um die Besichtigungen zu kümmern? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungs%C3%BCbergabeprotokoll

https://de.statista.com/themen/133/immobilien/

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Kauf-einer-bestehenden-Immobilie/

 

Hinweise

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Goodluz/Depositphotos.com

Schwere Zeiten erfordern harte Maßnahmen. Eigentümer, die sich in einer Notsituation befinden, haben die Option ihre Immobilie zwangsversteigern zu lassen oder schnellstmöglich zu verkaufen. Der Notverkauf ist jedoch die bessere Variante. Was müssen Eigentümer bedenken, damit die Immobilie nicht unter Wert verkauft wird?

Egal ob plötzliche Arbeitslosigkeit oder eine andere private Situation der Grund für den Notverkauf der eigenen vier Wände ist, eins ist lässt sich nicht von der Hand weisen: Die Zeit sitzt dabei immer im Nacken. Ein Immobilienprofi kann Eigentümer gut beraten und schnellstmöglich unter die Arme greifen.

Immobilienverrentung oder klassischer Immobilienverkauf

Eigentümer können das Haus verkaufen und in ein neues Zuhause ziehen oder die Immobilie verkaufen und dennoch darin wohnen bleiben. Beim Immobilienverkauf mit im Grundbuch eingetragenen Wohnrecht handelt es sich um eine besondere Verkaufsart. Bei der Immobilienverrentung, sofern diese in der Notsituation passend erscheint, kann der Eigentümer zwischen verschiedenen Modellen mit unterschiedlichen Auszahlungsmöglichkeiten und Zeiträumen für das Wohnrecht wählen.

Vorbereitung auf den Verkauf

Eine Immobilienbewertung ist das A und O beim Immobilienverkauf. Ohne Ermittlung des Immobilienwertes kann keine sinnvolle Preisstrategie und demnach auch kein marktgerechter Angebotspreis festgelegt werden. Auch das muss bei einem Notverkauf zügiger vonstattengehen. Steht der Angebotspreis fest, sollten alle notwendigen Verkaufsunterlagen zusammengetragen und das Exposé erstellt werden. Zu den notwendigen Unterlagen zählen beispielsweise der Energieausweis, der Grundbuchauszug und die Gebäudeversicherung. Für ein ansprechendes Exposé und eine wirkungsvolle Vermarktung der Immobilie sind professionelle Fotos und Videos zu empfehlen. Eventuell müssen die Eigentümer auch noch kleinere Reparaturen vornehmen.

Es ist ratsam, den Kaufinteressenten wenn möglich nicht mitzuteilen, dass es sich um einen Notverkauf handelt. Denn dann probieren diese oft den Preis zu drücken. Allzu lange darf die Entscheidung für einen Käufer aber auch nicht dauern. Bei Privatverkäufern kann das zu Verkaufspreisen unter dem eigentlichen Marktwert der Immobilie führen. Eigentümer, die schnell verkaufen müssen, sollten daher professionelle Hilfe an ihrer Seite haben. Der Profimakler hat das notwendige Knowhow und Verhandlungsgeschick, um das Objekt schnell an einen zahlungskräftigen und kreditwürdigen Käufer zu bringen. Zudem kümmert dieser sich diskret und schnell um den Verkauf, die Vermarktung und den abschließenden Notartermin, so dass Zeit und Not geplagte Eigentümer schnell und stressfrei in den Verkaufsprozess gehen können. Vermarktungsmethoden wie 360-Grad-Touren und Homestaging, die die Immobilie ins optimale Licht rücken, kann der Makler ebenfalls schnell und professionell durchführen.

Benötigen Sie Unterstützung für den schnellen und diskreten Verkauf Ihrer Immobilie? Dann kontaktieren Sie uns! Wir sind für Sie da.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Notverkauf

https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsversteigerung

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienverrentung-mit-dem-eigenheim-das-einkommen-aufbessern/24577956.html?ticket=ST-7854216-5hV79ODe1XZPRBFmETUm-ap1

https://www.finanztip.de/haus-verkaufen/

 

Hinweise

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Beim Verkauf einer Immobilie werden Daten ausgetauscht, Kontaktinformationen, Bankverbindungen oder die Bonitätsprüfung. Aber welche Daten müssen wirklich erhoben werden und wie lassen sie sich am besten schützen? Qualitätsmakler wissen, worauf hierbei zu achten ist.

Ziel der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist es, dass jeder Verbraucher selbst über seine Daten bestimmt. Das heißt: werden Daten gesammelt, darf das nur mit der Zustimmung des Betroffenen geschehen. Dieser hat auch das Recht, dass seine Daten gelöscht werden, wenn er das fordert. Zudem hat jeder Anspruch darauf, über seine gespeicherten personenbezogenen Daten regelmäßig Auskunft zu erhalten. Dazu gehören:

  • die rechtliche Grundlage für die Datenverarbeitung
  • die Dauer der Datenspeicherung
  • die Rechte des Käufers in Bezug auf seine Daten

In die Datenerhebung muss eingewilligt werden

Profimakler bitten frühzeitig um eine Einwilligung zur Datenerhebung, wenn beispielsweise ein Interessent ein Exposé anfragt. Denn um es ihm zuschicken zu können, benötigen sie dessen E-Mail-Adresse. Ebenfalls geschäftsrelevant sind Daten bei der Erstellung des Kaufvertrages, zum Beispiel Adresse und Bankverbindung. Zur Verarbeitung von Daten sind Makler darüber hinaus auch durch das Geldwäschegesetz verpflichtet.

Wie werden Daten gesichert?

Personenbezogene Daten müssen vertraulich behandelt werden. So wie Unterlagen nicht offen herumliegen dürfen, so müssen Daten auf dem PC vor unbefugten Zugriffen geschützt werden. Darüber hinaus dürfen Informationen aber auch nicht in Gesprächen mit dem privaten oder geschäftlichen Umfeld mitgeteilt werden.

Was besagt die Löschpflicht?

Interessenten, die eine Immobilie nicht kaufen, haben Anspruch darauf, dass ihre Daten umgehend gelöscht werden. Auch Käufer haben einen Anspruch darauf, dass ihre Daten gelöscht werden, sobald diese ihren Zweck erfüllt haben, also wenn die Immobilientransaktion abgeschlossen ist. Der Makler ist jedoch verpflichtet, Daten zum Kaufvertrag für begrenzte Zeit aufzubewahren, wenn sie für die Besteuerung nötig sind.

Mit großer Sorgfalt kümmern sich Qualitätsmakler um die Sicherung von Kundendaten. Worauf es beim Datenschutz ankommt und wie er umzusetzen ist, wissen sie sehr genau. Regelmäßig lassen sie sich von Rechts- und IT-Experten beraten, wie die Daten am besten geschützt werden, damit jede Immobilientransaktion rechtssicher verläuft.

Suchen Sie einen Immobilienprofi, der sich um den rechtssicheren Verkauf Ihrer Immobilie kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://dsgvo-gesetz.de/

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/europaeische-datenschutzgrundverordnung.html

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/DSGVO/DSVGO_node.html

 

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Baudenkmale sind architektonisch schön anzusehen und haben einen gewissen Charme. Allerdings gibt es wegen des Denkmalschutzes einige Auflagen zu beachten. Auch bei Sanierungsarbeiten. Der Verkauf solch einer Immobilie ist daher nicht leicht, vor allem wenn diese gewinnbringend an den Käufer gebracht werden soll. Was ist also für einen erfolgreichen und reibungslosen Verkauf wichtig?

Eigentümer, die eine denkmalgeschützte Immobilie für viel Geld aufwendig saniert oder modernisiert haben, bekommen vom Staat Steuerprivilegien. Wurde die Immobilie aufgewertet, kann für den Verkauf grundsätzlich mehr Geld verlangt werden. Wer gewinnbringend verkaufen möchte, steht aber nicht selten vor dem Problem, dass die Immobilie zu einem viel niedrigeren Preis verkauft wird. Im schlimmsten Fall wird das denkmalgeschützte Haus zur Fehlinvestition. Woran liegt das?

Steuerliche Erleichterung? – Nicht für neue Eigentümer!

Neue Eigentümer profitieren nicht mehr von den Steuerprivilegien wie beispielsweise der AfA (Absetzung für Abnutzung). Das sind die steuerlichen Absetzungen der Anschaffungs- und Herstellungskosten für die denkmalgeschützte Immobilie. Viele Kaufinteressenten sind daher nicht bereit, viel Geld für das denkmalgeschützte Gebäude auszugeben. Hinzu kommt, dass für die Instandhaltung denkmalgeschützter Immobilien oft deutlich mehr Geld als bei Gebäuden ohne Denkmalschutz investiert werden muss. Bauliche Maßnahmen unterliegen außerdem strengen amtlichen Auflagen. Der Eigentümer ist dennoch zum Erhalt eines bewohnbaren Zustands bei solch einer Immobilie gesetzlich verpflichtet.

Wichtige Verkaufsdokumente

Zu den üblichen Unterlagen für den Immobilienverkauf müssen bei einer denkmalgeschützten Immobilie noch zusätzliche Dokumente bereitgehalten werden. Besonders wichtig ist der Denkmalschutznachweis, den die zuständige Denkmalschutzbehörde ausstellt. Welche Unterlagen für das jeweilige Baudenkmal noch wichtig sind und wo man diese herbekommt, kann Ihnen ein kompetenter Makler mitteilen. Er unterstützt den Eigentümer zudem bei der Beschaffung der Unterlagen.

Was Eigentümer bedenken sollten

Wer eine denkmalgeschützte Immobilie verkauft muss an die Spekulationsfrist denken. Innerhalb dieser zehnjährigen Frist kann ein Eigentümer sein Baudenkmal nur unter Versteuerung des Gewinns an den Käufer bringen. Auch die AfA, genauer genommen die finanziellen Aufwendungen für die Sanierung, die innerhalb der Spekulationsfrist steuerlich abgesetzt wurden, gelten nun als Gewinn. Wer Fragen zu den rechtlichen und finanziellen Aspekten hat, ist gut beraten sich einen Immobilienexperten zur Hilfe zu holen. Ein professioneller Makler schafft es trotz aller Herausforderungen, die eine denkmalgeschützte Immobilie mit sich bringt, durch sein Verhandlungsgeschick einen marktgerechten Kaufpreis für das Objekt zu erzielen.

Haben Sie Fragen zum Verkauf Ihrer denkmalgeschützten Immobilie? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern!

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.immobilie-denkmal.info/category/denkmalschutz/

https://www.praxiswissen-immobilien.de/baudenkmal/

https://www.das-baudenkmal.de/wissenswertes/rechtliches/vertragswerke/

 

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Ein Haus zu verkaufen, kann mit der richtigen Vermarktung schneller gehen als gedacht. So lässt sich das Kaufobjekt mit Hilfe von Drohnenvideos und -bilder effizient und zeitsparend vermarkten. Der Kaufinteressent kann bequem von zu Hause den Außenbereich und die Umgebung der Immobilie besichtigen. Mit einem guten ersten Eindruck bringen Eigentümer die Immobilie so besser an den Käufer.

Drohnen finden immer häufiger Anwendung bei der Immobilienvermarktung. Das ist kein Wunder. Schließlich lassen sich Grundstück, Umgebung und Landschaft beeindruckend in Szene setzen. Die Vogelperspektive bietet einen sehr guten Blick auf die gesamte Nachbarschaft. Zudem werten Drohnenvideos- und Bilder das Exposé einer Immobilie deutlich auf. Die Luftaufnahmen vom Außenbereich des Kaufobjekts haben gegenüber einer Vor-Ort-Besichtigung einige Vorteile.

Auswahlkriterium: Umgebung

Kaufinteressenten entscheiden nach bestimmten Kriterien, ob die angebotene Immobilie in Frage kommt. Einer der wichtigsten Aspekte bei der Auswahl sind für viele Immobilieninteressenten die ortsspezifischen Faktoren. Auch die Größe des Grundstücks, die sich mit den Drohnenaufnahmen gut erfassen lässt, ist für potentielle Käufer von Bedeutung. Allerdings gibt es beim Einsatz von Drohnen einige wichtige Aspekte zu beachten. Drohnenerfahrene Immobilienexperten können interessierte Eigentümer hierzu sehr gut beraten.

Was muss ein Drohnenpilot beachten?

Eine Drohne zu steuern erfordert eine Menge Knowhow. Nicht umsonst ist der Drohnenführerschein ab einem Drohnengewicht über 2 Kilogramm verpflichtend. Im April 2017 erschien zudem erstmals die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“. Der Drohnenpilot sollte z.B. über die Themen Navigation, Meteorologie und Luftrecht eine gute Sachkenntnis aufweisen. Vor allem Luftrecht spielt eine wichtige Rolle. Denn nicht überall dürfen Drohnen fliegen. In Naturschutzgebieten und in einigen Bereichen von Großstädten gibt es Flugverbote. Es müssen aber nicht nur zahlreiche Flugverbotszonen beachtet werden, sondern auch die gesetzlich erlaubte Flughöhe der Drohne. Wenn es kein Flugverbot gibt, muss eventuell eine Flugerlaubnis eingeholt werden. Auch von den angrenzenden Grundstücken können nicht immer ohne Weiteres Luftaufnahmen gemacht werden. Ein drohnenerfahrener Makler weiß, worauf es bei rechtlich sicheren und ansprechenden Drohnenbildern für die optimale Vermarktung ankommt.

Vorteile von Drohnenaufnahmen

Durch Drohnenvideos und -bilder vermeiden Eigentümer, ähnlich wie bei 360-Grad-Touren, den zeitraubenden Immobilientourismus. Außerdem können sich potentielle Käufer viele Fragen durch gute Innen- und Außenaufnahmen selbst beantworten. Der Käufer bietet dem Interessenten somit eine schnelle Entscheidungshilfe. Hochwertige und ansprechende Aufnahmen lassen das Verkaufsobjekt in einem guten Licht erscheinen.

Möchten Sie mehr über die Immobilienvermarktung mit Drohnen und virtuellen Besichtigungen erfahren? Dann kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-drohnen-und-3d-besichtigungen-das-ist-die-digitale-zukunft-der-immobilienvermittlung/24883628.html?ticket=ST-4340600-0H4EJOKUyGJuJ2MXjvJn-ap3

https://www.badische-zeitung.de/virtuelle-alternativen–200031896.html

https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/virtuelle-besichtigung-tools-und-kosten-fuer-makler-im-ueberblick_84342_531260.html

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Gegen den Willen der Nachbarn läuft gar nichts. Was schon für das alltägliche Zusammenleben in einer Wohnungseigentümergemeinschaft gilt, kann auch dann noch zutreffend sein, wenn Sie wieder ausziehen und Ihre Wohnung verkaufen wollen. Der § 12 Wohnungseigentumsgesetz sichert der Eigentümergemeinschaft in vielen Fällen ein Mitspracherecht, wenn eine Wohnung veräußert werden soll.

Diese Regelung – auch als Veräußerungsbeschränkung bezeichnet – gibt der Gemeinschaft der Eigentümer ein Rechtsmittel in die Hand, um sich vor unliebsamen neuen Miteigentümern zu schützen. Für Verkäufer bedeutet das: Obwohl die Wohnung ihr alleiniges Eigentum ist, bedarf es für einen Verkauf häufig der Zustimmung sowohl der Hausverwaltung als auch der anderen Eigentümer.

Warum dürfen andere Eigentümer mit über Ihren Wohnungsverkauf entscheiden?

Nehmen wir an, Sie haben ein sehr hohes Kaufangebot von einem sehr solvent wirkenden Geschäftsmann erhalten. Bei etwas näherer Prüfung stellt sich jedoch heraus, dass Ihr Kaufinteressent ein Bordellbesitzer ist. Die Vermutung, dass er auch ihre Wohnung zukünftig zu diesem Zweck nutzen möchte, ist nicht gerade abwegig. Ihnen als Verkäufer ist das vielleicht relativ egal, Hauptsache der Verkaufspreis stimmt. Auf Seiten der anderen Eigentümer besteht allerdings ein berechtigtes Interesse, die absehbaren Störungen des Hausfriedens abzuwenden, indem sie den wirksamen Verkauf Ihrer Eigentumswohnung an diesen Interessenten verhindern. Dafür gibt es die Veräußerungsbeschränkung – § 12 WEG.

Die Grenzen des Mitspracherechts

Allerdings gilt ein Mitspracherecht Ihrer Nachbarn erstens nicht uneingeschränkt und zweitens nur dann, wenn es auch in der Gemeinschaftsordnung Ihrer Eigentümergemeinschaft schriftlich festgehalten wurde. Zusätzlich muss die Vereinbarung auch noch im Grundbuch eingetragen sein. Falls Sie Grund zu der Annahme haben, dass Ihr Kaufinteressent aus irgendeinem Grund bei den Nachbarn nicht gut ankommt, sollten Sie also zunächst nachsehen, ob in der Gemeinschaftsordnung überhaupt ein Zustimmungsvorbehalt erwähnt wird. Ist dies der Fall, könnte es hilfreich sein, rechtlichen Rat einzuholen. Denn im schlimmsten Fall kann ein Kaufvertrag sogar im Nachhinein unwirksam werden, wenn sich herausstellt, dass die Zustimmung der anderen Eigentümer bei Vertragsabschluss nicht vorlag. Rechtzeitig mit Ihren Nachbarn zu reden und um deren Zustimmung für Ihren Käufer zu werben, ist natürlich auch eine sinnvolle Strategie. Im Übrigen kommt es auch nicht auf die Meinung eines einzelnen Eigentümers an, dem vielleicht jeder Kaufinteressent verdächtig erscheint und der sich von jedem Kind, das durchs Treppenhaus läuft, schon in seiner Ruhe gestört fühlt. Um Ihren Wohnungsverkauf zu vereiteln, muss schon die Mehrheit der WEG-Mitglieder den Vorbehalten zustimmen. Darüber hinaus muss ein triftiger Grund für eine Ablehnung gegeben sein, wie etwa in unserem oben ausgeführten Beispiel.

Noch ein Tipp zum Schluss: Verkaufen Sie Ihre Wohnung mit einem professionellen Makler! Dieser hat bei Immobilientransaktionen stets auch alle relevanten Rechtsfragen im Blick und wird bei der Auswahl des Käufers von vornherein nur seriöse Interessenten in Betracht ziehen. So sorgt er dafür, dass sowohl die Eigentümergemeinschaft mit dem neuen Nachbarn zufrieden ist, als auch Sie mit Ihrem Verkaufserlös.

 

Möchten Sie Ihre Eigentumswohnung rechtssicher, unkompliziert und mit einem optimalen Erlös verkaufen? Dann kontaktieren Sie uns! Wir stehen Ihnen zur Seite.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://dejure.org/gesetze/WEG/12.html

http://www.immobilienrecht-ratgeber.de/immobilienrecht/kauf-einer-wohnung/zustimmung.html

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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