Jede Immobilie hat einen individuellen Grundriss. Der ist nicht für jeden optimal. Egal, ob es sich um den Wunsch nach einer offenen Küche oder um die Vergrößerung eines Zimmers handelt, nicht immer ist das Entfernen der Wand unbedenklich. Vor allem wenn es sich um eine tragende Wand handelt. Welche Möglichkeiten haben Eigentümer ihre Veränderungswünsche umzusetzen? Und lohnen sich die Maßnahme vor einem Hausverkauf?

Einige Leser werden diese Situation bestimmt bereits erlebt haben: Man besichtigt eine Immobilie mit dem Makler oder dem Eigentümer. Dabei fallen eventuell zu kleine Räume auf oder auch, dass Wohnzimmer und Küche durch eine tragende Wand getrennt sind. Die Immobilie gefällt, aber der Grundriss nicht. Die Entscheidung steht: die Wand soll raus. Aber wer kann am besten dabei helfen?

Kann man eine tragende Wand allein entfernt?

Grundsätzlich sollte die Entfernung von tragenden Wänden niemals von einem Laien vorgenommen werden. Die Folge: schwere Schäden oder gar der Einsturz der Immobilie. Ob es sich um eine Wand tragende oder aussteifende handelt, kann nur ein Fachmann beurteilen.

Außerdem ist es eher eine Ausnahme, wenn keine Stützmaßnahmen, wie der Einbau von Säulen, Pfeiler oder Balken, notwendig sind. Eventuell löst sich das Problem auch mit einer Wandöffnung. Es sollte immer ein Spezialist zu Rate gezogen werden, der einschätzen kann, welche Möglichkeiten es bei der Entfernung der betreffenden Wand gibt und wie hoch die Kosten ausfallen könnten.

Experten, die sich mit Statik auskennen und die Wände einer Immobilie beurteilen können, sind unter anderem Architekten, Bauingenieure oder Bausachverständige. Die Baupläne vom Haus sind, falls vorhanden, ebenfalls eine große Hilfe für den Experten. Der Makler kann Eigentümer oder Käufer bei der Suche nach dem geeigneten Experten unterstützen.

Offene Grundrisse sind wertsteigernd!

In den letzten Jahren sind offene Wohnbereiche und auch offene Küchen immer attraktiver geworden. Zum Einen wirken Räume dadurch größer, heller und freundlicher. Zum Anderen können Räume flexibler genutzt werden. Eine Grundrissöffnung steigert außerdem den Wert der Immobilie. Eigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen wollen, können so mehr Geld für das Verkaufsobjekt verlangen.

Ob sich diese wertsteigernde Maßnahme, bezogen auf Kosten und Aufwand, überhaupt lohnt, kann der Makler nach der Beurteilung der Wände durch einen Experten einschätzen. Denn besonders wenn es sich um tragende Wände handelt, wird es komplizierter und teurer diese entfernen zu lassen.

Haben Sie eine Scheidungsimmobilie und brauchen Unterstützung? Wir helfen Ihnen gerne!

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://estatika.de/altbau-welche-waende-kann-ich-ohne-statiker-entfernen

https://www.houzz.de/magazin/offener-wohnbereich-der-neue-standard-oder-nur-eine-mode-stsetivw-vs~59103190  

https://messemer-bau.de/tragende-waende-entfernen/

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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In einem Haushalt leben immer seltener mehr als drei Personen. Die klassische Familienkonstellation bestehend aus Vater-Mutter-Kind weicht vermehrt Single- und Zweipersonenhaushalten. Dieser Trend ist seit längerem zu beobachten und hat bedeutende Auswirkungen für den Wohnungsmarkt. Denn auf der einen Seite gibt es immer kleinere Haushalte und auf der anderen nimmt die Gesamtanzahl der Haushalte immer weiter zu. Wie sinnvoll ist es aktuell für Eigentümer und Vermieter eine Grundrissveränderung von Mehrraumwohnungen vorzunehmen?

Den passenden Mieter bzw. Käufer für eine Wohnung zu finden, ist bei der Flut der Wohnungsanfragen im Moment nicht leicht. Zudem macht es Sinn, die Wohnung an die Nachfrageentwicklung anzupassen. Dabei sollte man die Bevölkerungsentwicklung und die Altersstruktur betrachten. Ein- bis Dreizimmerwohnungen lassen sich bei stark zunehmender und kleinerer Zahl von Haushalten besser vermieten oder verkaufen. Einige Vermieter und Eigentümer nehmen daher gerne Grundrissveränderungen vor.

Auseinandersetzungen mit Mietern

Sind die Wohnungen noch vermietet, muss man mögliche Reaktionen der Mieter berücksichtigen. Bauliche Maßnahmen sind aufwendig, besonders wenn der Mieter für den Maßnahmenzeitraum eine Übergangswohnung nutzen muss. Außerdem wird die Miete danach meistens teurer. Es kann vorkommen, dass strittige Angelegenheiten vor Gericht ausgehandelt werden müssen. Im schlimmsten Fall wird es für den Vermieter teuer und die Wohnung muss auf Grundlage eines Urteils wieder zurückgebaut werden. Langandauernde Rechtsstreitigkeiten ziehen das Projekt zudem unnötig in die Länge.

Auflagen beachten

Generell sollten Grundrissveränderungen gut durchdacht sein. Unter bestimmten Bedingungen haben Mieter diese zu dulden. Für den Mieter müssen die Vorteile aus der Maßnahme aber überwiegen. Wenn zum Beispiel das Bad verkleinert oder vergrößert werden soll, können Mieter hingegen nicht so leicht Ihren Widerspruch durchsetzen. Ob eine Maßnahme baurechtlich sicher ist, sollte daher überprüft werden. Ein Makler kann Eigentümer zur aktuellen Lage und die Herausforderungen einer geplanten Maßnahme beraten.

Mietwohnung oder Eigentumswohnung

Eingriffe wie Mietendeckel oder Mietpreisbremse machen es Immobilienbesitzern nicht leicht. Lohnt sich die Wohnungsvermietung dann aktuell? Für einige Immobilienbesitzer scheint der Verkauf von Eigentumswohnungen gelegentlich die bessere Lösung zu sein. Allerdings wurde im Mai das Baulandmobilisierungsgesetz beschlossen, was die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen beschränken soll. Ob sich eine Vermietung oder ein Verkauf im Einzelfall mehr lohnt, kann ein lokaler Qualitätsmakler feststellen. Zudem kann er bei der Umwandlung in Eigentumswohnungen unterstützen und beraten. Die Suche nach dem passenden Käufer erleichtert der Makler ebenfalls.

Vermieten oder doch verkaufen? Finden Sie raus, ob sich ein Umbau lohnt. Kontaktieren Sie uns!

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0718/grundrissaenderung-durch-vermieter-vorteile-muessen-nachteile-ueberwiegen-071819.htm

https://www.boerse-online.de/nachrichten/geld-und-vorsorge/chaos-bei-der-regulierung-der-mieten-mietendeckel-bremse-stopp-oder-was-jetzt-1030506042

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Wollen Sie auch im Alter noch weiterhin selbstbestimmt im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung leben? Dann kommen Sie am Thema altersgerechtes Wohnen nicht vorbei. Doch wann lohnen sich der Aufwand und die Kosten für einen barrierefreien Umbau Ihrer Immobilie – und wann ist ein Umzug die bessere Alternative?

Viele kennen das Problem oder haben bereits die ersten Erfahrungen damit gemacht. Die Sehkraft lässt nach, das Gehen fällt aus Krankheitsgründen immer schwerer oder ist ohne Gehhilfe schon gar nicht mehr möglich. Mit dem Auftreten solcher Einschränkungen im Alter wird die Frage, ob die jeweilige Wohnsituation noch zu einem passt, immer dringlicher. Eigentümer überlegen dann häufig, ob sie nicht ihre eigene Immobilie barrierefrei umbauen können, um sich das gewohnte und lieb gewordene Wohnumfeld trotz Altersgebrechen zu erhalten.

Die finanzielle Aufwendung

Lassen Sie sich unbedingt von einem Experten beraten, um den barrierefreien Umbau bedarfs- und sachgerecht zu planen und den voraussichtlichen Kostenaufwand abschätzen zu können. Denn, wie Sie sich vorstellen können, fallen die Kosten für jede Immobilie unterschiedlich aus. In manchen Fällen bringen schon relativ kleine Umbauten eine große Erleichterung für Sie. Oft werden Sie aber auch zu dem Schluss kommen, dass das barrierefreie Nachrüsten des Wohngebäudes teurer wird als der Erwerb einer (vielleicht etwas kleineren) Seniorenwohnung, die bereits altersgerecht gebaut wurde. Wer trotzdem barrierefrei umbauen möchte, muss unter Umständen damit rechnen, die anfallenden Kosten nur durch Aufnahme eines hohen Kredits stemmen zu können.

Fragen zum Umbau klären – und dann entscheiden

Zuerst gilt es herauszufinden, wie umfangreich das Wohngebäude nachgerüstet werden muss und ob sich das für Sie am Ende lohnt. Dazu holen Sie sich am besten einen Makler oder eine Maklerin mit ins Boot. Als Immobilienprofi verfügt er oder sie über sehr viel Erfahrung und Sachkenntnis, um Sie bei der Entscheidung für oder gegen einen barrierefreien Umbau fundiert zu beraten – oder Ihnen geeignete Experten zu vermitteln, wenn es um konkrete bauliche Details geht. Natürlich hängt vieles vom Zustand und der Beschaffenheit Ihrer Immobilie und vom Umfang der notwendigen Veränderungen ab. Gibt es viele Treppen und Stufen, sind die Räume zu klein, sind tragende Wände betroffen, wie viele Durchgänge müssen verbreitert werden? Falls sich dann herausstellt, dass es einfacher und kostengünstiger ist, die Immobilie zu verkaufen und in eine altersgerechte Wohnung umzuziehen, unterstützt Ihr Immobilienmakler Sie sowohl beim Verkauf als auch bei der Suche nach einem neuen Zuhause, wo Sie sich auch im hohen Alter, so gut es geht, wohlfühlen können.

Anforderungen eines barrierefreien Wohngebäudes

Wichtig zu wissen ist auch, dass ein altersgerechter Umbau an gesetzliche Vorgaben gebunden ist. Diese Vorgaben sind in der DIN 18040-2 festgeschrieben und gelten für die barrierefreie Gestaltung von Wohngebäuden. Von der Bewegungsfläche in Räumen und Verkehrsflächen bis hin zur Mindesttiefe der Ausstattung sowie der Mindestbreite von Türen und Durchgängen ist in dieser Norm alles haarklein geregelt. Wichtige Maßnahmen sind z.B. der Einbau von unterfahrbaren Möbeln in Küche und Bad, damit auch ein Rollstuhlfahrer gut an das Waschbecken oder die Küchenarbeitsplatte herankommt. Sie merken also, dass ein altersgerechter bzw. barrierefreier Umbau nicht gerade unkompliziert ist.

 

Haben Sie Fragen zum barrierefreien Umbau Ihrer Immobilie? Dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

 

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/?wt_cc1=wohnen&wt_cc2=pri|bestandimmobilie&wt_mc=6918175651_213337444717&wt_kw=b_6918175651_%2Bbarrierefrei%20%2Bkfw&wt_cc3=6918175651_kwd-357644252097_213337444717

 

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/so-nutzen-sie-alle-zuschuesse-fuer-einen-behindertengerechten-badumbau-optimal-aus/

 

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Kaum ein Käufer bezahlt die Immobilie bar aus der eigenen Tasche. In der Regel finanzieren sie den Kauf über eine Bank. Dass Ihr Käufer wirklich zahlungsfähig ist, darauf sollten Sie nicht einfach vertrauen. Denn stellt sich nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages heraus, dass der Käufer nicht zahlen kann, kann das für Verkäufer unangenehme Folgen haben: die Rückabwicklung des Verkaufs und sogar finanzielle Verluste.

Sie haben einen Käufer für Ihre Immobilie gefunden und auch der Notartermin steht kurz bevor? Einen sicheren Abschluss bedeutet das noch nicht. Nicht selten versäumen Immobilienverkäufer, sich bezüglich der Bezahlung verbindlich abzusichern. Denn tritt der schlimmste Fall ein und die Bank gewährt dem Käufer die Finanzierung nicht, kann es passieren, dass Verkäufer, statt Geld zu bekommen, selbst draufzahlen. Stellt sich nach dem Verkauf heraus, dass der Käufer keine Finanzierungszusage von seinem Geldinstitut erhalten, ist er Ihnen gegenüber natürlich schadensersatzpflichtig. Aber das bedeutet nicht, dass die Rückabwicklung für Sie kostenlos abläuft.

Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages sind Sie froh über die abgeschlossene Transaktion. Nach einiger Zeit aber wundern Sie sich, wo das Geld für Ihre ehemalige Immobilie bleibt. Irgendwann fangen Sie an, Mahnungen zu schicken. Und möglicherweise erst nach mehreren Mahnungen stellt sich heraus, dass der Käufer keine Finanzierung von seiner Bank erhalten hat. So einfach kann er aber nicht aus dem Vertrag aussteigen und eigentlich ist er zur Zahlung des Kaufpreises verpflichtet. Ihnen bleibt also nichts anderes übrig, als den Kauf rückabzuwickeln. Die Rückabwicklung ist in der Regel ein aufwendiger Vorgang.

Für Sie als Verkäufer bedeutet das außerdem, dass Sie mit dem Verkaufsprozess wieder von vorne beginnen müssen. Sie versuchen zunächst vielleicht, noch einmal die anderen Interessenten zu kontaktieren. Möglicherweise haben sie inzwischen – trotz der wenigen angebotenen Immobilien am Markt – eine andere Immobilie gefunden. Falls nicht, sind sie häufig wegen der zuvor erteilten Absage nur schwer wieder zurückzugewinnen. Und wenn doch, dann versuchen sie Ihre geschwächte Verhandlungsposition auszunutzen und den Preis zu drücken. Werden Sie sich nicht einig, müssen Sie die Immobilie wieder neu vermarkten.

Profi-Makler fordern deshalb grundsätzlich eine Finanzierungsbestätigung beim Kreditinstitut des Kaufinteressenten an. So ersparen sie ihren Kunden Geld, Strapazen und Zeit. Damit Ihr Kaufinteressent auch gute Chancen auf eine Finanzierung hat, steht Ihr Makler auch diesem beratend zur Seite und bereitet die Gespräche mit dem Kreditinstitut vor. Denn Banken bestehen in der Regel darauf, dass die angegebenen Daten der zu finanzierenden Immobilie auch von einem Gutachter überprüft werden.

Profi-Makler achten auch darauf, dass in Bezug auf Belastungsvollmacht und Lastenfreistellung alles genau abläuft. Sie kümmern sich darum, dass der Verkaufsvertragsentwurf im Fall eines Rücktritts des Käufers nicht Ihnen zu Lasten fällt. Und auch beim Punkt „Vorfälligkeitsentschädigung“ hält der Profi-Makler Sie auf dem Laufenden, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.

Deshalb: Kein Verkauf ohne Finanzierungszusage!

Sie suchen Unterstützung bei der Auswahl zahlungskräftiger Käufer? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Zinsen, Kreditbindung? - Richtige Beratung mit der S-Immo Heidelberg

Die Zinsen sind niedrig, selbst 20 Jahre lassen sich mit geringem Aufschlag heute vertraglich binden. Da leistet man sich auch mal eine größere Kreditsumme für eine Immobilie. Aber wer kann von uns schon 20 Jahre weit sehen? Kredite vorzeitig ablösen zu wollen, kann schon mal richtig teuer werden.

Eindeutig, der Vorteil einer langen Kreditbindung ist die Kalkulierbarkeit. Sie wissen genau welcher Betrag von Ihrem Konto abgeht und falls die Zinsen steigen, können Sie beruhigt in Ihrer Immobilie leben und sind sicher. Nachdem seit Jahren Dauerniedrigzinsen angeboten werden, kann man fast nichts falsch machen. Viele Kreditnehmer sind auf Nummer sicher gegangen: Eine langfristige Zinsbindung soll sie vor steigenden Zinsen schützen. Sie ist insbesondere eine Option für Bauherren mit knappem Budget. Wenn Sie viel Fremdkapital brauchen reduziert eine lange Laufzeit das Risiko vor steigenden Zinsen.

Wieviel Prozent tilgen Sie?

Wer nur 1 % tilgt, wird nach 20 Jahren nicht fertig sein, denn eine Kreditberechnung wird meist auf 30 Jahren aufgebaut. Toll, wenn Sie schon 2 oder 3 Prozent tilgen können, dann sieht die Rechnung nach Kreditablauf schon sehr gut aus.

Haben Sie an Sondertilgungsraten gedacht?

Manchmal geht es finanziell besser, dann ist es gut, wenn Sie bis zu 10 % der Kreditsumme jährlich zusätzlich tilgen können. So lässt der Druck auf Ihnen nach, falls es mal nicht so gut läuft. Vor allem denken Sie daran, nach 20 Jahren fangen die ersten größeren Reparaturen an, dann ist es gut, eventuell schon etwas beiseitegelegt zu haben.

Was ist, wenn die Zinsen höher werden?

Ja, dann ist es gut einen Plan B zu haben. Haben Sie darüber nachgedacht als Absicherung eine LBS Baufinanzierung zu machen? Dann tilgen Sie nichts, sondern zahlen diese Summe in den Vertrag ein. Nach einer von Ihnen festgelegten Laufzeit, wird der Kreditvertrag abgelöst und dann zahlen Sie nur noch den Rest des Betrages an die Bausparkasse ab. Dies spart oft viel Geld. Dort kann man auch ein Renovierungspaket ansparen.

TIPP: Denken Sie auch an die Fördermöglichkeiten von Immobilienerwerb durch die KfW und das Baukindergeld.

Wie komme ich aus einem langen Kreditvertrag heraus?

Ein großer Vorteil langfristiger Kredite ist die Kündbarkeit. Nach 10 Jahren können Sie normalerweise mit einer sechsmonatigen Kündigungsfrist aus dem Kreditvertrag aussteigen. So kann die Immobilie geplant frühzeitig verkauft werden. So können Darlehensnehmer nicht nur kündigen, sondern haben die Chance umzuschulden, um die Kreditkonditionen zu verbessern.

Wann rentiert sich ein kurzer Kreditvertrag?

Meist sind Darlehen mit kurzer Zinsbindung günstiger. Sicher ist z. B. ein Umbau ein Grund dieses Vorhaben kurz zu finanzieren, da es meist planbare Budgets sind. Sie können eine höhere Tilgung leisten und den Schuldenberg zügiger abbauen. Manchmal ist es für Immobilienkäufer mit finanziellem Spielraum lukrativer eine kurze Zinsbindung zu wählen. Oder Sie brauchen wirklich nur eine kurze Zeit ein Darlehen, z.B. bis eine andere Immobilie verkauft ist.

TIPP: Für die Entscheidung über die Länge der Sollzinsbindung ist die entscheidende Frage: Kann ich mir bei der Anschlussfinanzierung die Finanzierung einer Restschuld mit schlechteren Konditionen noch leisten? Rechnen Sie sich die Restlaufzeit mit einem Zinssatz durch, der 3-4 Prozent höher ist, als der heutige. Klappt dies, sind Sie auf der sicheren Seite.

TIPP: Die fachkundigen Makler der S-Immobilien Heidelberg verfügen nicht nur über gute Marktkenntnisse, sondern unterstützen Sie auch bei der Finanzierung und Versicherung Ihrer Immobilie durch die Kollegen der Sparkasse Heidelberg. Rufen Sie uns an: 06221 511 – 5500

Weitere Informationen zu den Themen Förderungen und Finanzierung finden Sie in folgenden Blog-Themen:

Immobilien eignen sich hervorragend zum Vermögensaufbau

Die erste Frage, die Sie sich stellen, beschäftigt sich damit, ob Sie Ihren Vermögensaufbau durch Vermietung und/oder Selbstnutzung einer Immobilie planen wollen.

Es ist nicht nur Hochsaison für Immobilien wegen der niedrigen Zinsen, sondern diese sind gerade in schwankenden wirtschaftlichen Zeiten ein solides Mittel, um Vermögensaufbau und Altersvorsorge zu betreiben. Immobilienbesitz bildet in Deutschland eine wichtige Säule der Vermögensanlage. Nach dem Eigenheim sind vermietete Immobilien eine hervorragende Kapitalanlage. Sie bieten hohe Sicherheit, Inflationsschutz, Steuervorteile, Rendite und Einkommensquelle im Alter. Wenn es heißt „Essen und Trinken müssen die Menschen immer“, gilt dies noch viel mehr für das „Dach über dem Kopf“.

  1. Wir brauchen Altersvorsorge! Das hören wir nicht gerne: Die Deutschen sparen zwar, aber vernachlässigen dabei das Thema Altersvorsorge und wollen nicht wahrhaben, dass es nach der Berufstätigkeit meist finanzielle Einschnitte gibt. Hier bieten fremd- und eigengenutzte Immobilien eine stabile finanzielle Basis.
  2. Es gibt immer einen attraktiven Gegenwert! Anders als bei Aktienfonds oder anderen Geldanlagen haben Sie einen geldwerten Gegenwert, den Sie immer wieder veräußern können. Pflegen Sie Ihre Immobilien und der Wert Ihres Ihr Vermögen werden stabil steigen.
  3. Immobilien vermieten! Vermietung bietet heute den Vorteil, dass sie einen echten Beitrag zu Ihren Finanzierungen leistet. In der richtigen Lage ist sie eine sichere Investition, denn wohnen müssen die Menschen immer.
  4. Für die Familie vorsorgen! Viele Immobilienbesitzer entscheiden sich auch aus persönlichen Gründen für das Betongold. Sie wollen Vermögen für die Erben sichern. Das Vermögen kann langfristig in der Familie gepflegt und aufgebaut werden.
  5. Keine Angst vor Inflation! Immobilien verlieren nicht an Wert. Ganz im Gegenteil: Bei einer Investition in Immobilien können Sie sich fast sicher sein, dass sich Ihr Einsatz rentieren wird. Auch wenn wir in Deutschland eine vergleichsweise niedrige Inflationsrate haben, so frisst die schleichende Geldentwertung dennoch jedes Jahr einen Teil Ihres Vermögens auf.
  6. Sachwert schlägt Geldwert! Vermietete Immobilien bieten nicht nur Mieteinnahmen, sondern die Immobilie selbst steigt stetig im Wert. Beim Kauf einer Kapitalanlage entscheidet wie immer die Lage darüber, welchen Wachstumszuwachs Sie erreichen können.
  7. Steuervorteile bei vermieteten und selbst genutzten Immobilien! Durch fixierte und im Einkommensteuergesetz genau definierte Steuervergünstigungen fördert der Staat Immobilieninvestitionen. Wirklich interessant wird das Steuersparen, wenn es um eine Kapitalanlage geht. Finanzierung und Mieteinnahmen sind für Kreditgeber eine solide Basis und können mit den Steuern gegengerechnet werden.
  8. Immobilien erhöhen Ihre Bonität! Immobilienbesitz sorgt dafür, dass weitere Anschaffungen von den Banken positiv bewertet werden. Der reale Sach- und mögliche Verkaufswert erleichtert nicht nur die Besicherung weiterer Immobilienkredite, sondern verhilft Ihnen mitunter zu günstigeren Konditionen bei den Banken.
  9. Sie sind Ihr eigener Herr! Im eigenen Heim sind Sie unabhängig in Ihren Entscheidungen und in der Art, wie Sie Ihr Zuhause nutzen. Natürlich heißt das ebenso, dass Sie für die nötigen Reparaturen selbst zuständig sind. Aber am Ende gehört der Wert auch Ihnen persönlich. Niemand kann Ihnen kündigen und Ihre Zahlungen an die Bank sind nicht für Sie verloren, sondern wie ein Sparbuch auf Ihr eigenes Vermögen.
  10. Gewinne durch Verkauf! Wer sich das Wissen und Verständnis über Immobilien aneignet, profitiert darüber hinaus von der Möglichkeit, durch An- und Verkauf von Immobilien Gewinne zu erzielen. Durch den sinnvollen Wiederverkauf von Immobilien beschaffen Sie neues Kapital, um größere oder attraktivere Objekte zu erwerben. Die Kaufpreise in den richtigen Lagen haben sich sehr positiv entwickelt. Steuerliche und wirtschaftliche Betrachtungen sorgen für einen attraktiven Vermögensaufbau.

Wir beschäftigen uns mit der Immobilienentwicklung seit über 25 Jahren. Sprechen Sie uns an und wir planen mit Ihnen Ihren langfristigen Vermögensaufbau!

Kennen Sie die Förderungen für den Kauf oder Modernisierung einer Immobilie?

Nicht nur das Land Baden-Württemberg, sondern auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördern den Kauf und die Modernisierung von Immobilien. Diese Förderungen haben unterschiedliche Bedingungen und sind auf die persönliche oder die wirtschaftliche Situation der Käufer ausgerichtet.

Es gibt zwei Arten von Förderung bei Immobilien:

  1. Landesförderung durch das Land Baden-Württemberg
  2. Finanzierungsmittel der KfW

Es wäre doch schade, wenn Sie sich eine Förderung für Ihre Immobilie entgehen lassen würden. Wenn Sie wissen möchten, ob eines der Angebote auf Sie zutrifft, informieren Sie sich bei unserem Team unter 06221 511-5500 an.

Was wird in Baden-Württemberg durch die Landesförderung unterstützt?

Hier dreht es sich um das Thema Neubau eines selbstgenutzten Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung (inkl. Reihenhaus oder Doppelhaushälfte)

  • Kauf eines selbstgenutzten Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung
  • Ausbau/Umbau/Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum

Gehören Sie zu dem Personenkreis, der eine Förderung erhalten kann?

  • Ehepaare, Lebenspartner oder Alleinerziehende mit mind. 1 Kind
  • kinderlose Paare (eingeschränkt)
  • Schwerbehinderte

Wichtig: Es müssen bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden!

Welche Förderprogramme gibt es für Ihr Objekt?

  • Basisförderung
  • Ergänzungsdarlehen (in Kombination mit der Basisförderung)
  • Wohnen mit Kind
  • Menschen mit Schwerbehinderungen
  • Erneuerbare Energien
  • Optionsdarlehen für kinderlose Paare

In welcher Höhe können Sie ein Darlehen beantragen?

Die zinsgünstigen und nachrangig abzusichernden Darlehen beginnen bei 160.000 Euro und sind nach oben offen. Der Rahmen ist abhängig vom Vorhaben, von der Familiengröße und der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen.

Informationen zur Förderung finden Sie unter http://www.landesfoerdermittel.de/baden-wurttemberg.html oder fragen Sie unser Maklerteam unter Telefon 06221 511-5500.

Über die Sparkasse Heidelberg können Sie die Mittel der KfW beantragen

Bei Ihrem Immobilienthema geht es ja vielleicht nicht nur um Kauf, sondern auch um Sanierung oder Erweiterung. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat sich hier seit vielen Jahrzehnten als kompetenter Partner der Sparkasse erwiesen und legt passend zu baulichen Entwicklungen Finanzierungsprogramme auf.

Wertsteigerung einer Immobilie ist das A&O für Ihren Vermögensaufbau

Sie denken an eine Photovoltaik-Anlage auf Ihrem Dach oder altersgerechtes Sanieren mit einem Aufzug am Haus? Die KfW denkt ganz modern mit. Grundsätzlich können Sie die Möglichkeiten in zwei Bereiche aufteilen:

    • Zuschuss zum Vorhaben
      • Energieeffizient Sanieren
      • Wohnkomfort und Einbruchschutz
    • Kredit
      • Energieeffizient Sanieren
      • Wohnkomfort und Einbruchschutz
      • Kauf
      • Erneuerbare Energien und Photovoltaik

 

Sie finden ausführliche Informationen unter https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/index-2.html. Mithilfe günstiger Darlehen und Zuschüsse für Modernisierungen können Sie gut geplant den Wert Ihrer Immobilie spürbar steigern und so passt sich die Immobilie Ihrer Lebenssituation an.

Sie wollen sich zum Thema Förderung bei uns beraten lassen?
Wir freuen uns über Ihren Anruf unter 06221 511-5500 oder eine E-Mail an info@s-immo-hd.de.

Weiterführende Links:

Immobilienbewertung: www.sicher-bewerten.de
Immobilie verkaufen: In 5 Schritten zum Erfolg
Anschlussfinanzierung Ihrer Immobilie
3 Bewertungsverfahren für den Verkauf Ihrer Immobilie

Was ist Baukindergeld wirklich wert?

Das Baukindergeld ist nicht nur etwas typisch Deutsches – es hat Geschichte.

Schon 1949 begann die Förderung in Form von Baukindergeld für Familien mit Kindern. Aktuell gibt es eine Neuauflage durch die Regierung. Rückwirkend zum 01.01.2018 können Sie die Förderung beim Kauf einer Immobilie beantragen.

Für Familien mit Kindern ist genug Platz zum Leben sehr wichtig, aber genau in der Phase, wo die Kinder kommen, sind die finanziellen Mittel oft nicht ausreichend. Die Regierung unterstützt erneut mit Zuschüssen bzw. Zulagen den Erwerb einer geeigneten Immobilie. Die gute Nachricht: Sie müssen den Zuschuss nicht zurückzahlen!

Was will die Regierung damit erreichen?

  • Familien mit Kindern sollen beim Kauf einer Neubau- oder Bestandsimmobilie unterstützt werden.
  • Das Baukindergeld wird rückwirkend zum 01.01.2018 und bis zum 31.12.2020 für 10 Jahre gewährt.
  • Für Kaufverträge seit dem 01.01.2018 wird nach bewilligtem Antrag eine Nachzahlung gewährt.

Was bedeutet Baukindergeld?

Der Zuschuss wird für den Kauf einer neuen Immobilie sowie eines bereits vorhandenen Hausbestands vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 für einen Zeitraum von 10 Jahren gewährt (ob diese Maßnahme später verlängert wird, ist politisch noch nicht entschieden).

Wie hoch ist der Zuschuss?

Die Rechnung ist einfach:

  1. Pro Kind und pro Jahr (für 10 Jahre) wird ein Baukindergeld von 1.200 Euro gewährt.
  2. Ihr Einkommen darf jährlich 75.000 Euro vor Steuer nicht überschreiten.
  3. Pro Kind erhalten Sie 15.000 Euro Freibetrag (Höchstgrenze bei Familie mit einem Kind: 90.000 Euro, mit 2 Kindern 105.000 Euro).

Welche Voraussetzungen für den Antrag müssen Sie erfüllen?

  • Sie kaufen zum ersten Mal eine Immobilie und wollen sie selbst mit Ihrer Familie bewohnen.
  • Sie verdienen pro Jahr nicht mehr als 75.000 Euro plus 15.000 Euro Freibetrag pro Kind.
  • Sie haben Kindergeldanspruch für die Kinder in Ihrem Haushalt und diese sind noch keine 18 Jahre alt.
  • Die Größe der Immobilie hat keinen Einfluss.
  • Die Anträge für das Baukindergeld werden über das KfW-Förderprogramm und Ihre Hausbank gestellt. Infos dazu: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Baukindergeld/

Kann man das Baukindergeld schon beantragen?

Wie und wann die Antragstellung genau starten wird, steht derzeit noch nicht fest. Ebenso gilt es zu klären, in welchem Zahlungsrhythmus das Baukindergeld an die Antragsteller ausgezahlt wird sowie ob und wie viel Prozent Eigenkapital von den Antragsstellern eingebracht werden müssen.

Unser Tipp – die Finanzierung muss zum Kaufobjekt passen:

Durch das Baukindergeld hat eine vierköpfige Familie zusätzlich 2.400 Euro pro Jahr
für den Kauf einer Immobilie zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, damit Sie beim Kauf Ihren Antrag zur richtigen Zeit stellen.

Unser Team ist von 9 bis 18 Uhr für Sie da – Tel. 06221 511-5500 oder per Mail: info@s-immo-hd.de. Finden Sie jetzt den Ansprechpartner für Ihre Region auf unserer Team-Seite.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite der Verbraucherzentrale.

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Viele Immobilienkäufer haben für 10–15 Jahre die Verträge vereinbart. Schon bis zu 2 Jahre vor Ablauf und auf jeden Fall nach 10 Jahren können Sie mit Ihrer Bank in neue Verhandlungen eintreten. Dies gilt auch für unsere Sparkasse.
Rufen Sie uns gerne unter an 06221 511-5500
oder senden Sie uns eine Mail an info@s-immo-hd.de

Ihr Kredit ist bei einer anderen Bank abgeschlossen worden? Das macht nichts. Wir können Ihnen auf jeden Fall durch unser Haus ein Angebot zur Anschlussfinanzierung unterbreiten. In den meisten Fällen sichern Sie sich mit einer Umschuldung des Darlehens günstigere Konditionen.

Normalerweise wird eine Immobilienfinanzierung meist auf 35 Jahre kalkuliert, bis das Haus komplett bezahlt ist. Durch Eigenkapital und Sondertilgungen wird die Laufzeit oft drastisch verkürzt. Ist der Vertrag für 10 oder 15 Jahre geschlossen, muss normalerweise die Verbindlichkeit erfüllt werden. Zwei Jahre vor Ablauf oder nach einem Zeitraum über 10 Jahre Laufzeit sollten Sie sich die Zeit für neue Verhandlungen nehmen. Jetzt bietet sich die Chance, bessere Konditionen auszuhandeln und dank niedriger Zinsen Geld zu sparen.

Sie haben zwei Möglichkeiten zur Anschlussfinanzierung:

  1. Verlängerung des Vertrags mit einem veränderten Zinssatz. Dies wird „Prolongation“ genannt.
  2. Anschlussfinanzierung durch Darlehensumschuldung: Hier wird der alte Vertrag abgelöst und ein neuer Vertrag geschlossen. Mit der gleichen oder einer neuen Bank.

Was brauchen Sie für eine neue Kreditverhandlung Ihrer Immobilie?

Natürlich brauchen Sie für die Umschuldung, wenn Sie sich bei der Sparkasse Heidelberg beraten lassen wollen, einige Unterlagen. Aber keine Sorge, wir unterstützen Sie gerne. Vielleicht ist dies auch ein guter Zeitpunkt, den aktuellen Wert über unser Bewertungstool www.sicher-bewerten.de zu ermitteln. Dann haben Sie nicht nur die Kreditbelastung, sondern auch den Vermögenswert im Blick. Es kann Vorteile bringen, eine Neubewertung der eigenen Immobilie zu veranlassen, denn vielleicht haben Sie viel in Ihre Immobilie investiert oder Ihr Wohngebiet ist aufgewertet worden. Dann steigt der Wert des Objektes und daraus ergeben sich bessere Konditionen für den Umschuldungskredit.

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Normalerweise gilt ein Kreditvertrag bis zum Ende der vereinbarten Zinsbindung. Wer aber mehr als 24 Monate vor Ablauf von einem niedrigen Zinsniveau profitieren will, müsste in den meisten Fällen eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Diese Gebühr kann die Bank als Ausgleich für die entgangenen Zinseinnahmen verlangen. Sie sollten genau prüfen, ob die Ersparnis sämtliche Zusatzkosten aufwiegt. Wichtig: Langfristige Darlehen können nach zehn Jahren mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.

Welche Gründe für eine Neuverhandlung gibt es noch?

  • Kurzfristige Bankkredite (Zwischenfinanzierung) in ein langfristiges Darlehen
  • Änderung eines Gleitzinsdarlehens in eine Festzinshypothek
  • Die Zinsfestschreibung des bisherigen Darlehens läuft aus, Sie stimmen einer Verlängerung nicht zu und lösen den Kredit über eine andere Bank ab.

 

Ihr Haus ist bereits jetzt mehr als eine stabile Sicherung

Viele denken gar nicht daran, dass wenn das Haus bereits ein gutes Stück bezahlt ist, es bereits wieder als Grundlage für einen weiteren Immobilienkauf genutzt werden kann. Der Wert einer gepflegten Immobilie ist seit den 50er Jahren kontinuierlich gestiegen. Dies ist eine reale Absicherung auch für neue Immobilienplanungen. Sprechen Sie mit uns!

Weiterführende Links:
Baufinanzierung

Funktioniert Vermögensplanung mit Immobilienbewertung?

In den letzten zehn Jahren war die Immobilienkapitalanlage das beliebteste Mittel, um das persönliche Vermögen zu stabilisieren und zu vergrößern. Falls Sie Objekte geerbt oder erworben haben, ist es für Planungen sicher sinnvoll, en Wert der Immobilie auf dem neuesten Stand zu haben. Nur dann können Sie realistisch prüfen, was Ihre nächsten Schritte sind. In diesem Fall kommt das Ertragswertverfahren zur Anwendung, welches vor allem vom Umsatz aus Miete und Verpachtung ausgeht. Dies können alle Arten von Immobilien sein: Wohnung, Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus sowie gewerbliche Einheiten wie Grundstücke, Läden, Praxen, Büro oder Logistik.

Für die Bewertung von Immobilien, die vermietet werden, gelten andere Regeln als für selbst genutzte. Hier werden für das Ergebnis der Bodenwert, der Liegenschaftszins und die Einnahmen aus Vermietung verknüpft. Die Unterhaltskosten werden detailliert angerechnet und aus Dauer der Mietverträge, Lage und baulichen Umständen ergibt sich ein weiterer wichtiger Faktor: der Vervielfältiger. In diesem Bewertungsverfahren stehen die Renditebetrachtungen (Miet- und Pachteinnahmen) eines Eigentümers oder Investors im Fokus.

Jetzt geht es um Ihre Ziele!

Jedes Verfahren hat seine Berechtigung für den entsprechenden Ausgangspunkt. Viele unterschätzen die Wichtigkeit eines richtig durchgeführten Wertermittlungsverfahrens. Durch die Medien geistern fantastische Verkaufsgewinne, die bei näherer Betrachtung so nicht realisiert wurden, oder Objekte sind über Jahre unterversichert, was bei einem Schaden zu empfindlichen Verlusten führen kann. Hier steht Ihnen ein ausgebildeter Immobilienfachmann aus unserem Team der S Immobilien Heidelberg GmbH mit den richtigen Antworten zur Verfügung. Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele und Anforderungen. Gemeinsam finden wir hier die richtige Lösung.

Das Ertragswertverfahren

Wie der Name dieses Verfahrens verrät, geht es hier um die Frage, was an Ertrag durch langfristige Vermietung generiert werden kann. Das Verfahren eignet sich nicht für die Bewertung selbst genutzter Immobilien. Der Käufer, der für die eigene Nutzung kauft, versucht die beste und größte Immobilie für sein Geld zu bekommen. Hinsichtlich einer auf Ertrag ausgerichteten Kaufaktion kommen hingegen andere Faktoren ins Spiel.

Der Kapitalanleger oder Investor bewertet hier Ertragsmöglichkeit in Bezug auf Dauer und Potenzial der Immobilie: Das Gebäude kann guten Ertrag erwirtschaften, aber unter Renditegesichtspunkten nicht interessant sein. Eine Wohnanlage mit kleinen Wohneinheiten im innerstädtischen Bereich hat zum Beispiel eine deutlich höhere Rendite als ein Gebäude mit hochwertigen Wohnungen in einer Randlage, obwohl dieses höherwertig ist. Deswegen wird der Wert von Mietobjekten mit dem Ertragswertverfahren berechnet.

Welche Faktoren spielen im Ertragswertverfahren eine Rolle?

Zu den Grundlagen gehören hier – wie bei allen Verfahren – sowohl der Bodenrichtwert, der vom Gutachterausschuss bestimmt wird, als auch der Liegenschaftszins, mit dem das Immobilienvermögen (Bodenwert) marktüblich verzinst würde. Die Bebauung eines Grundstücks kann verändert werden, das Grundstück bleibt aber dauerhaft in seinem Ursprung beschaffen, somit zählt hier immer nur das Grundstück.

Der wichtigste Faktor ist der Mietertrag. Hier wird, abgesehen von Leerständen, die marktübliche Miete pro Quadratmeter eingesetzt. Leerstände und Sanierungsbedarf werden hierbei nicht berücksichtigt. Alle nicht auf die Mieter umlagefähigen Kosten können von dieser Summe abgezogen werden. Das Ergebnis wird als Reinertrag in das Verfahren eingetragen.

Eine Sondermöglichkeit in diesem Verfahren entsteht durch den sogenannten Vervielfältiger. Mit seiner Berechnung wird der Ertragswert eines Objekts ohne den Bodenwert ermittelt. Hier wird eine Formel aus dem Liegenschaftszinssatz und der Restnutzungsdauer zugrunde gelegt. Je höher die Nutzungsdauer, desto höher der Wert.

Vorteile dieses Verfahrens

  • praxisnahes Verfahren, das sich auf die realen Zahlen der Vermietung stützt
  • in einem aufstrebenden Markt können bei langfristigen Mietverträgen auch die zukünftigen Ertragswerte einbezogen werden

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