Ab dem 1. Januar 2023 können Erbschaften und Schenkungen teurer werden. Wenn ich also im kommenden Jahr ein Haus erbe, wie hoch kann die steuerliche Belastung mit der geplanten Gesetzesänderung ausfallen? Wo wirkt sie sich am stärksten aus? Fragen über Fragen, die Eigentümer und deren Erbberechtigte seit dem neuen Gesetzesentwurf beschäftigen.

Am 10. Oktober 2022 wurde ein neuer Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht. Demnach wurde ein notwendiger Bedarf an Neuregelungen im deutschen Steuerrecht festgestellt. Unter anderem auch eine Änderung des Bewertungsgesetzes. Das betrifft auch die Bewertung von Immobilien, die an die geänderte Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) angepasst werden soll. Das wirkt sich besonders auf diese Fälle aus:

  1. Sachwertverfahren/Ertragswertverfahren für bebaute Grundtücke
  2. Verfahren zur Bewertung in Erbbaurechtsfällen
  3. Fälle mit Gebäuden auf fremdem Grundbesitz

Warum wird die Erbschafts- und Schenkungssteuer teurer?

Die steuerliche Wertermittlung bebauter Grundstücke orientiert und gleicht sich mehr an die der Gutachterausschüsse an, die sich bei der Bewertung nach der ImmoWertV richten. Somit entspricht der Immobilienwert eher dem aktuellen Verkehrswert. Ein weiterer Faktor, der unweigerlich mit dem Verkehrswert zusammenhängt, sind die gestiegenen Immobilienpreise. Das Resultat: höhere Steuern wegen höherem Immobilienwert.

Experten sind sich einig, dass Erbschafts- und Schenkungssteuer mindestens um 20 Prozent bis 30 Prozent teurer werden. Vereinzelt könne es auch zu einer Verdopplung der Steuerzahlung kommen.

Wo und warum wirkt sich die Gesetzesänderung am stärksten aus?

Nicht überall werden die Auswirkungen der Gesetzesänderung gleichermaßen zu bemerken sein. Denn bei jeder Bewertung kommt es auch auf die Lage des bebauten Grundstücks an. Für vererbte Immobilien in ländlichen und nicht metropolnahen Regionen, werden weniger Steuer anfallen als für ein Haus oder eine Wohnung, die mitten in der Stadt oder im Speckgürtel liegt. Im nächsten Jahr steigen nämlich mit den Neuregelungen auch die Regional- und Sachwertfaktoren an.

Sind Sie unsicher, wie viel teurer die Steuer ausfallen könnte, kann die professionelle Immobilienbewertung eines Maklers Klarheit verschaffen. Dieser richtet sich ebenfalls nach der ImmoWertV. Er steht Ihnen auch bei Auseinandersetzungen mit Erbengemeinschaften als unparteiischer und unabhängiger Vermittler zur Seite. Falls es zu einem Verkauf kommen sollte, wird der Makler Erben auch dabei professionell beraten und unterstützen können.

Sie haben ein Haus geerbt oder geschenkt bekommen? Oder Sie möchten Ihr Erbe regeln? Dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten und helfen Ihnen mit unserem Fachwissen und unserem Netzwerk gern weiter.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Der erste Eindruck entsteht durch visuelle Sinneswahrnehmung und entscheidet darüber, ob wir jemanden sympathisch finden. Das trifft nicht nur auf Personen, sondern auch auf Immaterielles wie eine Wohnung oder ein Haus zu. Daher ist es umso wichtiger, dass sich Interessenten einen guten ersten Eindruck von den Räumen einer Immobilie verschaffen können und so eine Vorstellung davon bekommen, wie ihr potenzielles neues Zuhause zukünftig aussehen kann.

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Die Methode Home Staging wurde in den 70er Jahren von amerikanischen Immobilienmaklern entwickelt und bahnte sich in den 2000er Jahren einen Weg nach Deutschland. Seitdem ist die Methode sowohl analog als auch virtuell bei uns zum Standard beim Vermarktungsprozess von Immobilien geworden. Der Vorteil: es weckt Emotionen beim Interessenten, die Immobilie wird positiver wahrgenommen. Das steigert den Erfolg beim Verkauf.

Und egal ob das Haus oder die Wohnung leer steht oder nicht, jeder der bereits eine Immobilie besichtigt hat, weiß, dass es in der Regel nicht einfach ist, sich Räume vorzustellen. Das erschwert die Entscheidung zusätzlich, ob ein Objekt für den Kauf in Frage kommt. Mit Home Staging erleichtern Verkäufer potenziellen neuen Eigentümern diese Entscheidung und steigern das Interesse am Angebot. Auch die Vermarktungsphase verkürzt sich.

In unserem Video erfahren Sie, wie Home Staging funktioniert und wer Verkäufern helfen kann es umzusetzen.

Wer aktuell ein Bauprojekt plant oder schon mittendrin ist, wird festgestellt haben, dass die Kosten angestiegen sind. Viele Häuslebauer wissen nicht, ob sich der Neubau finanziell bewältigen lässt. Ab wann macht es Sinn, sich eine Bestandsimmobilie zu kaufen und wann lohnt sich der Hausbau?

Die Medien berichten vermehrt über die Kostenexplosionen für Bauherren oder davon, dass Häuslebauer ihr Bauprojekt aus finanziellen Gründen aufgeben. Kaufinteressenten und auch Grundstückseigentümer sind wegen der aktuellen Lage am Markt verunsichert. Sollen sie ihr Traumhaus bauen oder doch lieber nach einer Bestandsimmobilie Ausschau halten?

Baudarlehen aufnehmen – ja oder nein?

Banken betrachten bei der Kredit- und Darlehensvergabe den Bonitätsscore der anfragenden Kunden. Dabei wird das Risiko eines Zahlungsausfalls durch verschiedene Faktoren bewertet. Darlehensnehmer, die ein ausreichendes Gehalt aufweisen und sich somit die Tilgungsraten sicher leisten können, bekommen bevorzugt eine Finanzierungszusage. Aber auch, wenn die Bank das Darlehen bewilligt, muss man die steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten im Hinterkopf behalten. Kann ich die Raten auf Dauer wirklich souverän bedienen und mein Bauprojekt mit Erfolg abschließen?

„Grüne“ Kredite und staatliche Zuschüsse

Wer als kreditwürdig eingestuft wird, ist gut beraten sich eine Öko-Bank als Finanzierungspartner zu suchen, die den Bau von energieeffizienten Häusern finanziell belohnen. Je nach Bank und Angebot gibt es hier unterschiedliche Aspekte, die gefördert werden. Klimafreundliche Hausbauer können außerdem über die KFW-Bank oder die BAFA staatliche Zuschüsse für ihren Öko-Neubau mitnehmen. Die Anträge müssen vor Baubeginn gestellt werden.

Hausbau – kalkulieren und Fehler vermeiden

Gut planen, gut kalkulieren und immer wieder kontrollieren – darauf kommt es an, wenn das maximale Budget nicht überschritten werden soll. Auch beim Vertrag gibt es Einiges zu beachten. Beispielsweise sollten Bauherren vor der Vertragsunterzeichnung bei der gewählten Baufirma vorher immer einen Architekten dazu holen, der unabhängig ist. Sonst kann es zu höheren Baukosten kommen. Es warten aber noch weitere kostenexplodierende Herausforderungen auf Bauherren. Und auch die Beantragung der Hausanschlüsse kann zum Problem werden.

Kauf einer Bestandsimmobilie

Kann ich mir den Neubau leisten? Und wenn ja, ist mir das Risiko des Hausbaus durch steigende Kosten, Lieferengpässe und fehlende Fachkräfte zu groß? Wer die erste Frage mit nein oder die zweite mit ja beantwortet, sollte auf den Hausbau verzichten. Bei der Suche können Interessenten auch auf regionale Makler setzen, die öffentliche und unsichtbare (diskrete) Immobilienangebote haben oder Suchaufträge annehmen.

Sind Sie unsicher, ob sich ein Hausbau lohnt? Oder möchten Sie eine Immobilie kaufen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

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In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Fassadendämmung, neue Fenster, Wärmepumpe und Photovoltaik – durch die aktuell hohen Energiepreise überlegen viele Eigentümer ihre Immobilie zu sanieren und umzurüsten, um Kosten zu sparen. Mit unserer Checkliste haben Sie alles Wichtige auf dem Schirm.

1. Ziele der Sanierung festlegen

    • Was wollen Sie damit erreichen?

2. Analyse der Ausgangslage

    • Wie ist der Zustand der Immobilie? Haben Teile Ihrer Immobilie wie Fassade, Fenster, Heizung das Ende ihrer Lebensdauer erreicht?
    • Wie hoch ist der aktuelle Energieverbrauch?

3. Beauftragung eines Fachmanns für Sanierung und Energieberatung

    • Welche Sanierungsmaßnahmen sind notwendig, beziehungsweise lohnen sich?
    • Wie viel Budget ist vorhanden?
    • Können Heizung und Warmwasser auf erneuerbare Energien umgestellt werden?
    • Bestehen die Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage?
    • Welche ist die richtige Reihenfolge der Maßnahmen?
    • Soll alles auf einmal umgesetzt werden oder kann die Sanierung schrittweise erfolgen?
    • Lassen Sie sich einen Sanierungsplan erstellen.

4. Fördermöglichkeiten prüfen

    • Welche Fördermöglichkeiten bieten Bund, Länder, Kommunen an? KfW? BAFA?
    • Lassen sich Förderungen kombinieren?
    • Lassen Sie von einem Energie-Effizienz-Experten die angestrebten Sanierungsmaßnahmen prüfen und sich von ihm eine Bestätigung zur Beantragung der Fördermittel erstellen.
    • Anträge auf Förderung vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen beantragen.

5. Darlehen beantragen

    • Prüfen Sie mehrere Angebote.

6. Sanierung umsetzen

    • Sind die Anträge auf Fördermittel bewilligt, können Sie die Handwerker entsprechend des Sanierungsplans beauftragen.

7. Bestätigung einreichen und Förderung erhalten

    • Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, erhalten Sie von Ihrem Energieberater eine Fachunternehmererklärung (Heizungstausch) oder eine Bestätigung nach Durchführung (auch „Technischer Projektnachweis“ genannt). Diese muss beim Fördergeber eingereicht werden, damit nach der Prüfung die beantragten Zuschüsse ausgezahlt und Tilgungszuschüsse gutgeschrieben werden können.

8. Können Sanierungsmaßnahmen steuerlich geltend gemacht werden?

    • Lassen Sie sich von einem Energie- sowie einem Steuerexperten beraten, welche Sanierungsmaßnahmen abgesetzt werden können.

Sie möchten wissen, wie sich eine energetische Sanierung auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

 

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Wer verkauft, muss unweigerlich auch Besichtigungen durchführen, die möglichst reibungslos ablaufen sollen. Das Ziel: mit so wenig Zeitaufwand wie möglich den richtigen Käufer finden. Doch dabei kann es zu Herausforderungen kommen, die erst einmal bewältigt werden müssen. Worauf sollten Verkäufer vor und während der Besichtigungsphase achten?

Wie bereits der griechische Philosoph Pythagoras sagte: „Die kürzesten Wörter, nämlich „ja“ und „nein“, erfordern das meiste Nachdenken.“ So ist es auch bei der Frage, welcher Interessent den Zuschlag erhält. Besichtigungen bieten Verkäufern die Möglichkeit, sich ein Bild der Bewerber zu machen und eine erste Einschätzung vorzunehmen. Doch allein aus dem Bauch heraus sollte am Ende keine Entscheidung getroffen werden. Schließlich geht es hier um viel Geld.

Interessenten gezielt einladen

Bevor die ersten Interessenten durch die Immobilie laufen, muss geschaut werden, wer wirklich an einem Kauf interessiert ist. Schließlich wollen Verkäufer ihre Tür nicht für Besichtigungstouristen öffnen. Und auch wenn es dem Interessenten ernst ist, müssen die Finanzen stimmen. Sonst gibt es am Ende eine Rückabwicklung des Vertrages oder der ausgewählte Käufer entscheidet sich noch vor dem Notartermin gegen den Kauf. Dann war die investierte Zeit, die sich bei der Besichtigung für die Interessenten genommen wurde, vergebens. Die Suche startet erneut und der Verkauf zieht sich in die Länge. Die Lösung: eine professionelle Bonitätsprüfung durch einen regionalen Makler. Der hat mehr Möglichkeiten, etwas über die Zahlungsfähigkeit von Interessenten in Erfahrung zu bringen, als der Verkäufer selbst.

Der Umgang mit Fragen

Es gibt Fragen, die ganz schön privat sind und die Verkäufer nicht beantworten müssen. Diese können höflich abgewiesen werden. Das betrifft zum Beispiel den Grund des Verkaufs. Ein Verweis, dass es sich um private Gründe handelt, reicht hier vollkommen aus. Geben Sie am Telefon oder per E-Mail auch nie bekannt, ob die Immobilie bewohnt ist. Es gibt immer Kriminelle, die so versuchen, Immobilien ausspionieren. Aus Sicherheitsgründen ist es ebenfalls ratsam, die genaue Adresse der Immobilie erst nach der Prüfung der Interessenten rauszugeben. Also nur an die Interessenten, die auch eingeladen werden sollen.

Fragen zu Mängeln müssen hingegen ehrlich beantwortet werden. Und auch auf die Frage, wie der Kaufpreis zustande kommt, kann man sich mit der vorher ausführlich durchgeführten professionellen Immobilienbewertung vorbereiten. Wer sich unsicher ist, sollte die Besichtigungen einem Makler überlassen. Der kann aus seiner Berufserfahrung heraus souverän auf alle Fragen reagieren.

Der erste Eindruck zählt

Wer seine Immobilie unaufgeräumt präsentiert, hinterlässt keinen guten Eindruck bei den Interessenten. Eventuell kommen dadurch auch erste Zweifel am Preis oder dem Verkäufer selbst auf. Eine gute Besichtigung, bei der sich beide Seiten wohlfühlen, trägt dazu bei, schneller einen geeigneten Käufer zu finden. In diesem Sinne ist es auch ratsam, auf Einzel- statt Massenbesichtigungen zu setzen. Ein Makler kann Verkäufer dazu gut beraten und mit seiner Erfahrung unter die Arme greifen.

Sie haben Fragen zur Besichtigung oder allgemein zum Immobilienverkauf? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten und unterstützen Sie gern.

 

 

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Lange schon war er geplant, nun steht er an: der Verkauf der eigenen Immobilie. Doch bevor es an die Vermarktung geht, sollten die verkaufsrelevanten Unterlagen vollständig vorhanden sein. Erst wenn Grundbuchauszug, Flurkarte und Co. auf dem Tisch liegen, kann es so richtig losgehen. Viele Eigentümer sind sich unsicher, welche Unterlagen benötigt werden und wo man sie bekommt.

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Vor allem, wenn der Energieausweis fehlt, können Bußgelder anfallen, die nicht sein müssen. Vermeiden Sie, dass sie bis zu 15.000 Euro zahlen müssen und achten Sie darauf, dass von Anfang an alle Angaben zum Energieverbrauch vollständig sind. Der Energieausweis wird zudem benötigt, wenn man die Immobilie online inseriert oder auch für weitere Vermarktungsunterlagen.

Der Grundbuchauszug gehört zu den wichtigsten Unterlagen. Er ist quasi die Nummer 1 auf Ihrer Liste der zu besorgenden Unterlagen, denn: ohne Grundbuchauszug kein Verkauf. Das Grundbuchamt stellt ihn aus.

Auch der Käufer Ihrer Immobilie benötigt die wichtigen Unterlagen, etwa, wenn er einen Kredit bei einer Bank aufnehmen möchte. Mit der Hilfe eines Maklers können alle Unsicherheiten beseitigt werden. Er berät nicht nur, was man braucht. Er kann zudem fehlende Unterlagen beschaffen. Damit ist man bei der Unterlagensammlung für einen Immobilienverkauf auf der sicheren Seite und kann sich entspannt auf den Verkauf einlassen. Und in Ruhe nach einem neuen Zuhause suchen.

In unserem Video erfahren Sie mehr zum Thema Unterlagen.

Jeder Grundstücks- und Immobilienbesitzer sowie Kaufinteressent kennt es: das Grundbuch. Doch nicht jeder ist mit den Details vertraut. Was beinhaltet das Grundbuch genau? Wofür wird es genutzt?

Im Grundbuch wird der Besitzer eines bebauten oder unbebauten Grundstücks eingetragen. Der Grundbucheintrag dient daher als Eigentumsnachweis. Aber auch Lasten und andere Rechte und Beschränkungen werden darin vermerkt.

Das Grundbuch wird vom Grundbuchamt des in der Region sitzenden Amtsgerichtes geführt. Alles, was im Grundbuch steht, ist öffentlich beglaubigt und damit rechtlich wirksam. Die Eintragung im Grundbuch wird in der Regel vom Notar veranlasst. Die Kosten für die Eintragung trägt der Käufer.

So ist das Grundbuch aufgebaut

Das Deckblatt des Grundbuches enthält erste Informationen wie die Bezirksangabe, Anzahl der Blätter oder Schließungs- und Umschreibungsvermerke. Nach dem Deckblatt folgt das Bestandsverzeichnis. Darin lassen sich folgende Angaben herauslesen: Adresse, Gebäude- /Nutzungsart, Flur, Flurstück, Gemarkung, Lagebezeichnung, Grundstücksgröße, Miteigentumsanteile (bei Mehrfamilienhaus mit WEG) und grundstücksgleiche Rechte (zum Beispiel: das Erbbaurecht).

Weitere Abteilungen im Grundbuch sind folgende: In der ersten Abteilung wird festgehalten, wem das Grundstück gehört. Bei mehreren Eigentümern sind auch die Eigentumsanteile vermerkt.

In der zweiten Abteilung können die Beschränkungen und Lasten nachgelesen werden. Das sind unter anderem das Wegerecht, das Nießbrauchrecht, das Entsorgungsleitungsrecht, falls vorhanden das Vorkaufsrecht und ähnliches. In der dritten Abteilung findet man die Grundpfandrechte. Dabei handelt es sich um Grundschulden, Rentenschulden oder Hypotheken.

Änderungen im Grundbuch

Jede Änderung oder Löschung muss beantragt werden und erfolgt nur dann, wenn der Eigentümer einwilligt. Liegt vom Finanzamt keine Unbedenklichkeitsbescheinigung über die Zahlung der Grunderwerbsteuer vor, kann eine Auflassung oder eine Eigentumsübertragung nicht erfolgen. Passieren Fehler bei der Eintragung, kann dagegen mit einer Beschwerde vorgegangen werden.

Diese führt aber nur zu einem Amtswiderspruch oder -löschung. Der Amtswiderspruch erfolgt nach § 53 GBO. Die Amtslöschung nach § 53 I 2 GBO und bei einer gegenstandslosen Eintragung nach § 84 GBO. Soll der Eintrag berichtigt werden, kann das nur mit dem Willen des im Grundbuch vermerkten Eigentümers geschehen. Ist dieser dazu nicht bereit, kann auch geklagt werden.

Haben Sie Fragen zum Kauf oder Verkauf einer Immobilie? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern – individuell und persönlich.

 

 

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Ihre Immobilie wird verkauft. Durch ein professionelles Gutachten haben Sie den Wert der Immobilie erfahren. Aber entspricht dieser auch dem Angebotspreis?

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Verkäufer nutzen schnell die Flohmarkt-Strategie. Auf den inserierten Wert wird eine beliebige Summe x aufgeschlagen, um letztendlich auf den ursprünglichen Wert runterhandeln zu können. Diese Strategie ist nicht zu empfehlen. Kaufinteressenten informieren sich im Vorhinein genau über die aktuellen Preise auf dem regionalen Markt. Ist der Angebotspreis zu hoch, ziehen sich die Verhandlungen in die Länge oder Sie bleiben auf der Immobilie sitzen.

Sich am Verkehrswert zu orientieren, bietet die bessere Grundlage. Die realen Fakten, auf denen er beruht, dienen zudem als Verkaufsargumente. Ist die Nachfrage auf dem lokalen Immobilienmarkt hoch, bietet sich ein Bieterverfahren an, das ein Makler durchführen kann. Dabei ist der Angebotspreis zunächst niedriger. Durch die Angebote der Interessenten bekommt der Verkäufer aber meist mehr, als die Immobilie auf dem Markt wert ist.

Welche Strategie für Ihre Immobilie passt, weiß ein lokaler Profi-Makler. Er kann den genauen Wert professionell ermitteln und weiß, mit welchem Angebotspreis er das beste Ergebnis für Sie erzielen kann.

Brauchen Sie Hilfe bei der Preisfindung oder wollen Sie Ihre Immobilie bewerten lassen? Dann kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen, den passenden Käufer für Ihre Immobilie zu finden.

Immobilie geerbt, Haushaltsauflösung, Platz für Neues schaffen oder Umzug in eine kleinere Wohnung. Es gibt viele Gründe, die eigenen vier Wände zu entrümpeln. Wer vor der Entrümpelung einer ganzen Immobilie steht, fühlt sich oft überfordert. Wo anfangen? Wie trennen? Viele suchen sich Hilfe im Internet. Doch welche Angebote sind seriös?

Um Geld zu sparen, beginnen viele auf eigene Faust mit der Entrümpelung. Doch wenn es an die Sofalandschaft und die Vitrine mit den großen Glasflächen geht oder hunderte von Kiste vier Stockwerke hinuntergetragen werden müssen, stoßen viele an ihre Grenzen. Professionelle Hilfe kann hier Zeit und Mühe sparen.

Wie immer: Eine gute Vorbereitung ist alles

Wenn Sie beispielsweise die Immobilie Ihres Erblassers auflösen, ist es ratsam, Wertgegenstände, die Sie behalten möchten, schon mal vorzusortieren. Das spart Zeit, wenn der Entrümpler da ist. Zudem lohnt es sich, Schmuck oder Sammlungen von einem Experten schätzen zu lassen. Vielleicht können Sie damit noch Geld machen, anstatt welches für das Entrümpeln auszugeben.

Welches Angebot ist seriös?

Wenn Sie verschiedene Entrümpelungsunternehmen gefunden haben, lassen Sie sich von jedem ein Angebot erstellen. Achten Sie dabei nicht nur darauf, wer Ihnen den besten Preis macht. Checken Sie auch aufmerksam, wer offen und transparent mit Ihnen kommuniziert. So werden seriöse Entrümpelungsunternehmen Ihnen einen kostenlosen Besichtigungstermin anbieten, bei dem der tatsächliche Aufwand präzise kalkuliert wird.

Das schriftliche Angebot sollte dann einen Festpreis enthalten. Bei einem Kostenvoranschlag hingegen, kann der Preis am Ende 20 Prozent höher sein. Achten Sie zudem darauf, dass das Unternehmen eine Haftpflichtversicherung hat.

Wo liegen die Kosten?

Der Preis für eine Entrümpelung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Grob lässt sich sagen, dass ein Zimmer bei etwa 500 Euro liegt. Das kann jedoch stark variieren, nicht zuletzt auch wegen Inflation und gestiegener Energiekosten. Aber auch die Menge der zu entrümpelnden Gegenstände, die Lage der Immobilie, der Anfahrtsweg, die Parksituation und ob ein Fahrstuhl vorhanden ist, beeinflussen den Preis.

Viele Unternehmen bieten aber auch an, verwertbares Inventar anzurechnen. Das heißt, dass der Entrümpelungsservice einige Ihrer Gegenstände zu Geld machen kann. Diese Einnahmen zieht er von Ihren Kosten ab.

Sie müssen eine Immobilie entrümpeln und sind sich unsicher, wie es damit weitergehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Foto: © Animaflora-PicsStock/Depositphotos.com

Unsere Gesellschaft wird älter und viele Menschen möchten auch im hohen Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Deshalb beschäftigen sich immer mehr junge Kaufinteressenten mit der Barrierefreiheit, beziehungsweise der Möglichkeit des barrierefreien Umbaus. Doch bedeutet ein barrierefreier Umbau auch eine Wertsteigerung?

Da ein barrierefreier Umbau eine intensive Planung erfordert, beginnen Sie am besten frühzeitig damit – sogar, bevor Sie womöglich selbst auf eine Barrierefreiheit angewiesen sind. Denn sowohl die Planung als auch die Umbauphase sind meist langwierig und anstrengend.

Maßnahmenkatalog erstellen

Ganz wichtig ist, welche Ziele Sie mit dem barrierefreien Umbau erreichen möchten. Denn je nachdem sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich. Dabei kommt es auf Ihre individuellen Bedürfnisse an. Es empfiehlt sich daher, einerseits ein Gesamtkonzept für die komplette Immobilie und andererseits einzelne Konzepte für die jeweiligen Räume zu erstellen.

Fördermittel

Behalten Sie außerdem die Kosten für den barrierefreien Umbau im Blick. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Förderung. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beispielsweise bietet sowohl einen Kredit als auch einen Zuschuss an. Auch Pflegekassen fördern Wohnraumanpassungen für Barrierefreiheit. Zudem können behinderten- und altersgerechte Umbaumaßnahmen als sogenannte „außergewöhnliche Belastung“ von der Steuer abgesetzt werden. Lassen Sie sich hierzu von einem Steuerexperten beraten. Ganz wichtig ist jedoch, dass Sie die Fördermittel beantragen bevor Sie mit den Umbaumaßnahmen beginnen.

Wertsteigerung durch barrierefreien Umbau?

Da unsere Gesellschaft immer älter wird, wird barrierefreier Wohnraum weiterhin an Bedeutung gewinnen. Es kann sich also lohnen, in eine barrierefreie Wohnraumanpassung zu investieren. Denn Experten rechnen in den kommenden Jahren mit einer steigenden Nachfrage nach und einer besseren Vermietbarkeit von barrierefreien Immobilien. Doch nicht alle Maßnahmen sind sinnvoll und bedeuten eine Wertsteigerung.

Sich an den Fachmann wenden

In jedem Fall ist es ratsam, sich an einen Experten zu wenden. Für den barrierefreien Umbau gibt es immer mehr Wohnberatungsstellen, beispielsweise örtliche Senioren-Büros, Sozial- und Wohnungsämter oder Wohlfahrtsverbände. Die Profis dort können Ihnen sagen, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind. Ein lokaler Qualitätsmakler kann Ihnen sagen, wie sich einzelne Umbaumaßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken und ob sie den Verkauf fördern.

Möchten Sie wissen, ob ein barrierefreier Umbau sich finanziell lohnt und Ihre Chancen erhöht, Ihre Immobilie schneller zu verkaufen? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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